Tipps zum Lernen bei großer Hitze im Hochsommer

Steigen die Temperaturen im Sommer über 30 Grad, füllen sich die Freibäder und Eisdielen. All jene, die keine Möglichkeit haben, sich dort zu erfrischen, ächzen oft unter der Hitzebelastung. Besonders betroffen sind unter anderem Schüler oder Studenten, die sich trotz Saharatemperaturen auf Prüfungen vorbereiten müssen. Der Körper versucht Energie zu sparen, um die Temperatur konstant zu halten, und regelt daher die Körperfunktionen herunter. Da das Gehirn im Verhältnis ein sehr großer Energieverbraucher ist, leidet die Konzentration oft stark unter der Hitze.

Lernen trotz Hitze: Konzentration lässt nach

Es gibt jedoch einige Tipps, die das Lernen und Konzentrieren bei hohen Temperaturen etwas leichter machen:

 

Zur richtigen Tageszeit lernen

Versuche für knifflige Aufgaben die Morgenstunden zu nutzen, wo die Temperaturen noch erträglich sind. Stoßlüften in dieser Zeit senkt die Raumtemperatur. Schließe anschließend die Fenster und dunkle den Raum mit Vorhängen oder Jalousien ab.

 

Kühlung verschaffen

Auch wenn siedie Temperatur nicht tatsächlich senken: Ventilatoren verschaffen Kühlung, indem sie durch Verdunstungskälte dem Körper Wärme entziehen. Vermeide jedoch den direkten Luftstrom. Dauerhaft „angepustet“ zu werden kann zu Verspannungen führen.

Lernen trotz Hitze: Auf Kühlung achten
Ventilatoren kühlen über Verdunstungskälte

Fülle eine Wärmflasche mit kaltem Wasser und lege sie in den Kühlschrank. Anschließend unter die Füße gelegt, bringt sie angenehme Kühle.

In regelmäßigen Abständen solltest du Hände, Schläfen und Nacken mit kaltem Wasser benetzen. Dafür kannst du beispielsweise auch eine Sprühflasche benutzen.

 

Pausen einlegen

Da der Kreislauf ohnehin schon stark belastet ist, erschwert langes Sitzen die Konzentration zusätzlich. Steh' daher regelmäßig auf und mache leichte Gymnastik-Übungen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Insbesondere während der heißen Mittagszeit solltest du eine längere Pause einlegen.

 

Viel trinken

Schon unter normalen Umständen ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Bei hohen Temperaturen gilt dies um so mehr, denn der Körper verliert durch das Schwitzen sehr viel Wasser. Daher solltest du pro Tag zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu dir nehmen. Das kann nicht nur durch Trinken erfolgen, sondern auch durch wasserreiches Obst oder Gemüse, wie z.B. Melonen oder Gurken.

 

Lernen trotz Hitze: Richtig trinken
Viel und das Richtige trinken

Bei Getränken ist Wasser mit hohem Natriumgehalt von Vorteil. Es hilft dir den Mineralstoffhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Auch lauwarme Früchte- oder Kräutertees sind gut geeignet. Melisse, Pfefferminz und Hibiskus wirken kühlend, Grüntee versorgt den Körper mit Mineralien und Salbeitee verhindert übermäßiges Schwitzen.

Wichtig: Trinke nicht zu viel gleichzeitig, da der Magen-Darm-Trakt maximal 1 Liter pro Stunde aufnehmen kann. Achte außerdem darauf, dass die Getränke niemals eiskalt sind, denn dann muss der Körper die Flüssigkeit mit viel Energieaufwand auf Körpertemperatur bringen, was dann wiederum zu zusätzlichem Schwitzen führt.

 

Richtig essen

Lernen trotz Hitze: Leichte Kost
Leichte Kost für den Sommer

Verzichte im Sommer auf schwere, deftige Kost, die den Kreislauf zusätzlich belastet. Leichte Gerichte mit viel Gemüse sind besser geeignet. Empfehlenswert sind insbesondere auch Südfrüchte mit hohem Wasser- und Mineralstoffanteil. Verteile die Mahlzeiten über den Tag. Wenige große Portionen beschäftigen den Körper nur unnötig und verschlechtern die Konzentrationsfähigkeit. Auch beim Lernen kannst du zwischendrin statt der "Frustschokolade"  wunderbar Gemüse und Obst snacken.

 

Effizientes Lernen

Gerade da, wenn sich das Gehirn ohnehin schon gegen das Lernen sträubt, ist es besonders wichtig, effizient zu lernen. Dazu gehören auch die richtigen Hilfsmittel und Arbeitsmaterialen. Eine große Auswahl an hilfreichen Produkten findest du übrigens im paper friends shop.

Natürlich ist es nicht leicht, sich zum Lernen zu motivieren, während andere sich im Freibad vergnügen. Wir hoffen aber, dass es dir mit diesen Tipps ein wenig leichter fällt. Viel Erfolg dabei!

Clever Vokabeln lernen mit System

Kaum sind die Ferien zu Ende, werden schon wieder die ersten Arbeiten geschrieben und das mühsame Vokabeln lernen steht auf dem Programm. Da die Fremdsprache nur ein Fach unter vielen ist, stellt sich für die meisten Schüler die Frage, wie man Vokabeln wirklich effektiv lernt. Die Lehrer geben gute Ratschläge und im Netz kursieren allerlei mehr oder weniger hilfreiche Tipps: Vom „unters Kopfkissen legen“, über „Sätze schreiben“ bis zu „Karteikarten führen“ ist da zu lesen. In diesem Beitrag möchte ich die, meiner Erfahrung nach, erfolgversprechendste Methode vorstellen: Das Erstellen einer Vokabelkartei.

Der erste Schritt ist, alle Vokabeln anstatt ins Vokabelheft nun auf Karteikarten zu schreiben.

Lernkarteikarten von HAN
Die Vokabel kommt auf die Vorderseite, die Übersetzung auf die Rückseite.

Auf eine Karte wird je eine Vokabel geschrieben.  Den fremdsprachigen Begriff schreibst du am besten auf die Vorderseite der Karte und die deutsche Entsprechung auf die Rückseite. Natürlich ist es dir selbst überlassen, in welche Richtung du die Vokabeln anschließend lernst. Die Karten kannst du von Zeit zu Zeit auch umdrehen und dann in die andere Richtung lernen.

Dabei entsteht schon der erste Lerneffekt, denn durch das Abschreiben prägen sich die Vokabeln und deren Schreibweise bereits ein. Am besten eignen sich dafür spezielle Lernkarteikarten, wie z.B. die von Han, da sie spezielle Kennzeichnungen für den Lernfortschritt haben. Die Karteikarten sind gelb und haben am oberen Rand 4 farbige Kreise aufgedruckt. Von links nach rechts sind diese rot, gelb, grau und zuletzt grün. Die Karten bestehen aus recht festem Karton mit 190 g/m2 und sehen so auch nach mehrfachem herausnehmen und wieder reinlegen noch sauber aus.

Für die Ablage der Karten kannst du grundsätzlich jede beliebige Schachtel oder auch einen ganz normalen Karteikasten verwenden. Doch die sehen nicht nur langweilig aus, du hast auch keine sinnvolle Ablagestruktur im Kasten. Ideal sind daher Lernkarteikästen, wie zum Beispiel die Croco Box von Han.

Croco offen
Die Croco-Box von HAN ist praktisch in der Anwendung, leicht zu transportieren und sieht dabei auch noch gut aus.

Diese Boxen gibt es in zwei verschiedenen Größen: Eine große für Karten in DIN A7 und eine kleinere für DIN A8. Für Vokabeln sind die Karten in A8 ausreichend. Wenn du Lernstoff hast der mehr Text erfordert, sind die A7-Karten besser geeignet.

Die 7 verschiedenen Farben der Boxen fügen sich dekorativ auf jedem Schreibtisch ein und die Kombination aus dem durchsichtigen Deckel und dem transluzenten Boden wirkt modern. Beim Lernen ist der Deckel der Box vollständig unter der Box versenkbar und ist so nicht im Weg. Aufgrund des robusten Kunststoffs (Polypropylen) kannst du die Box auch prima unterwegs benutzen und mit in die Schule nehmen. Bei geschlossenem Deckel sind die Karten sicher fixiert und können nicht durcheinander fallen.

Stützplatten der Crocobox
Die Stützplatten lassen sich leicht verschieben

Entscheidend aber ist die Einteilung in 5 Fächer, in denen die Karteikarten nach Lernstatus sortiert werden können. Die Stützplatten bestehen aus Plastik und sind variabel an 8 Positionen in der Box anzubringen. So kannst du die Größe des Fachs leicht anpassen. Zur besseren Orientierung lassen sich die Unterteilungen auch beschriften. Hier kannst du zum Beispiel die Wochentage, an denen du die Kärtchen bearbeiten willst, vermerken. Je nachdem, wie du die Fachunterteilungen in die Box einsetzt, passen in die A7-Variante bis zu 900 Karteikarten und in die A8 Box bis zu 500 Karteikarten.

Die Lernkarteibox Croco von HANMit dem Lernkarteisystem von HAN macht Vokabeln lernen Spaß und ist effektiv.

Hast du die Karteikarten erstmal geschrieben und die Box vorbereitet, kannst du mit dem eigentlichen Lernen und Wiederholen beginnen.

Zu Beginn legst du erst einmal alle Vokabelkarten ins erste Fach. Du entnimmst eine Karte, liest das Wort und sprichst die deutsche Entsprechung laut aus.

Danach drehst du die Karte um und überprüfst die Richtigkeit.

Wenn die Antwort richtig war, machst du einen Haken in den ersten Kreis und die Karte wandert ein Register weiter nach hinten. Die Haken auf den Karteikarten solltest du mit einem Bleistift machen, denn wenn du eine Karte aus einem hinteren Fach nicht kannst, entfernst du auf dieser Karte alle bereits vorhandenen Kreuze und die Karte wandert wieder ins erste Fach zurück und wird von neuem gelernt.

Am besten lernt man pro Tag mindestens eine neue Vokabel und alle Vokabeln aus dem ersten Fach. Die Karten im ersten Fach solltest du jeden Tag mischen bevor du sie lernst, damit du dich nicht irgendwann einfach an die Reihenfolge erinnerst.

Die Vokabeln auf den Karten der einzelnen Karteifächer sind unterschiedlich fest im Gedächtnis verankert. Daher sollten sie auch in unterschiedlichen Rhythmen wiederholt werden. Die Karten im ersten Fach sollten täglich gelernt werden. Die Karten im zweiten Fach alle 2 bis 3 Tage, die Karten im 3. Fach alle 10 Tage und die Karten im 4. Fach alle 30 Tage. Die Karten im 5. und letzten Fach sollten nach ca. 90 Tagen wiederholt werden. Antworten, die man aus dem 5. Fach nach 90 Tagen noch kann, sollten im Langzeit Gedächtnis angekommen sein. Wenn man nun alle Karten aus den 5 Fächern kann, können diese die Karteibox verlassen.

Die  bereits fertig gelernten Karten aus dem 5. Fach können in einer Archivbox in einem A-Z Register archiviert werden. In diese Box passen bis zu 2500 Karten der Größe A8. Mit dieser Möglichkeit kann man die fertig gelernten Karten auch nach langer Zeit noch einmal durchgehen, um zu sehen, ob man die bereits gelernten Karten noch kann.

Die Lernmethode mit einer Karteibox ist nicht nur für Fremdsprachen hervorragend geeignet. Auch das Einmaleins, Formeln und Definitionen können ganz einfach mit diesem System gelernt werden.

Mein Fazit mit der Croco Box:

Früher habe ich mir Vokabeln schlecht merken können und wusste nie so richtig wie ich lernen soll. Am Gymnasium haben wir immer gesagt bekommen, dass wir die Vokabeln inklusive Sätze aufschreiben und so die Vokabeln lernen sollen. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mich beim Lernen immer selbst beschummelt, weil ich das Blatt nicht richtig zugedeckt und drunter gespickt habe. Dadurch hat sich die Vokabel aber leider nie auf Dauer eingeprägt.

In der Berufsschule habe ich dann angefangen, mit der Croco Box zu lernen. Es erfordert etwas Disziplin, dass man sich wirklich täglich die Kärtchen anschaut. Wenn man das konsequent macht, hat man aber einen super Lernerfolg.

Die Croco-Box findest du auch im paper friends shop:


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Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".