Einen Zeitplaner selbst gestalten (Teil 4)

In Teil 4 unserer Serie über das Journaling zeigen wir dir verschiedene Beispiele, wie du Listen und Übersichten gestalten kannst.

Geburtstagsübersichten

Eine Geburtstagsübersicht sollte in deinem Journal nicht fehlen. Diese kannst du nach Lust und Laune gestalten. Je nach dem wie viele Personen in einem Monat Geburtstag haben kannst du den Umfang der Übersicht variieren, sodass ein Monat "größer" ist als der andere.Geburtstagsliste 1 A5 Seite

Einkaufsliste

Du willst deine Einkaufsliste immer bei dir haben, sodass du auch spontan Notizen machen kannst? Dann sollte dein Kalender eine feste Seite für Einkäufe haben. Hierfür gibt es auch verschiedene Arten dies umzusetzen. Ich empfehle dir eine Seite in deinem Kalender dafür auszusuchen und auf diese Haftnotizen zu kleben, auf die du deine Einkäufe notierst. Diese kannst du dann immer ganz einfach mit zum Einkauf nehmen.

Einkaufsliste mit Haftnotizen

Ziele

Eine ganze Seite - nur für deine Ziele? Sicher kennst du auch die Frage von Vorstellungsgesprächen: "Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?" Oft sind die Gedanken dann am rasen. Ja - wo bin ich in 5 Jahren? Was will ich erreicht haben? Genau dafür dient eine Seite mit Zielen in deinem Journal. Hier wird festgehalten welche Ziele du dir vornimmst. Das muss nicht für die nächsten 5 Jahre sein. Das kann auch für ein Jahr oder ein Monat sein. Sich Ziele zu setzen ist auf jeden Fall wichtig und gut, um seine Anstrengungen zu fokussieren.

Ziele

Sparziele fest halten

Du möchtest gern Sparen? Du hast sogar ein Ziel, auf das du sparst? Es gibt schon unzählige Varianten an Sparmethoden. Von "jeden Tag ein Cent", über "jeden Fünf-Euro-Schein weglegen" bis hin zu "der Betrag der gerade über ist". Doch um einen Überblick zu behalten, wieviel denn nun in das Sparschein wandern durfte, ist eine Seite eigene in deinem Kalender optimal. Hier kannst du dich auch weiter dazu animieren, indem du die Seite besonders schön gestaltest.

Sparen im Zeitstrahl

 



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Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".

Einen Zeitplaner selbst gestalten (Teil 3)

In den ersten beiden Teilen der Serie habe ich dich mit grundlegenden Techniken des Journaling vertraut gemacht. In diesem Beitrag möchte ich dir weitere Prinzipien vorstellen.

Dutch door

Mit dem Dutch door Prinzip kannst du eine Wochenansicht und eine Tagesansicht kombinieren. Dazu zeichnest du den Wochenkalender für Montag bis Mittwoch in halber Höhe auf eine linke Seite. Dann überspringst du zwei bis drei Blätter und zeichnest den Wochenkalender für Donnerstag bis Sonntag auf die rechte Seite.

Die übersprungenen Blätter schneidest du auf Höhe des unteren Randes deiner Wochenansicht ein und trennst die die obere Hälte ab.

Somit hast du auf der unteren Hälfte jeweils eine halbe Seite für die To-Dos eines jeden Wochentages.

Dutch door im Kalender

Tracker

In Trackern kannst bei verschiedensten Tätigkeiten nachverfolgen, ob du Sie erledigt hast oder wie lange du gebraucht hast. Du kannst Tracker beispielsweise anlegen für: Schlaf, Hobbies, Putzen, Waschen, Medikamente.

Tracker

Listen

PlaylistAuch Listen kannst du in deinem Journal anlegen. Hier gibt es auch unendlich viele Ideen für Listen z.B. Einkaufslisten, Sparlisten, Essensideen oder Bücherliste. Auf diesen Listen kannst du dann Dinge festhalten, die du noch machen möchtest oder bereits getan hast.

Bücherliste

Memoryseite

Dies sind Seiten auf denen du Erinnerungen festhalten kannst. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Ob einkleben, malen, schreiben - mit Fotos oder ohne. Diese Seiten sind dazu da, dich an einen schönen Tago der ein Ereignis zu erinnern. Auch Urlaubserinnerungen kannst du auf diese Art und Weise einfach in deinen Kalender mit integrieren.

 



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Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".

Einen Zeitplaner selbst gestalten (Teil 2)

Begriffe des Journalings

In meinem letzten Beitrag habe ich das Thema Journaling vorgestellt. Im zweiten Teil des Beitrages möchte ich dich mit einigen wichtigen Begriffen rund ums Journal vertraut machen.

Key

Am Anfang des Buches empfiehlt es sich, Keys festzuhalten. Hier denkst du dir Symbole oder Kürzel aus, die für eine Aufgabe, einen Termin, eine Idee oder sonstiges stehen. Im Buch selbst brauchst du dann nicht immer wieder die Begriffe zu schreiben  (z.B "Arzttermin"), sondern machst das Zeichen und schreibst dann einfach nur noch die Uhrzeit dazu. Der Key ist also dazu da, dass Journal schneller beschreiben zu können und dient als Gedächtnisstütze.

Key im Journal

Farbcode

Auch einen Farbcode kannst du für eine bessere Struktur nutzen. Rot zum Beispiel für dringend, grün für erledigt usw.

Farbcode

Index

Der Index dient dem schnelleren Auffinden. Hier werden die Seitenzahlen notiert. Zum Beispiel S.17-18 Monatsübersicht September. Deswegen ist es zu empfehlen, ein Buch mit Seitenzahlen zu verwenden, sonst musst die Zahlen selbst fortführen.

Future Log

Der Future Log in deinem Bullet Journal soll dir dabei helfen, Termine in der Zukunft festhalten zu können. Normalerweise führt man nämlich sein Journal kontinuierlich weiter und macht nicht am Anfang des Jahres alle Monate fertig. Um aber keine Termine zu vergessen oder gar auf Zettel schreiben zu müssen, die man dann eventuell verliert, empfiehlt es sich, am Anfang des Notizbuchs eine Jahresübersicht einzuzeichnen, in der für jeden Monat Platz gelassen wird, um sich Termine einzutragen. Diese können dann mit der Zeit, wenn die Wochenübersichten wachsen, in die Wochen- oder Monatsübersichten übertragen werden.

Future Log

Monthly

Beim Monthly zeichnest du dir den aktuellen Monat vor, um hier eine Übersicht zu haben, welche Termine du wann hast und nicht immer in den Wochen suchen zu müssen. Vielleicht gestaltest du deine Wochen auch immer nur eine Woche im Voraus, da nutzt dir die Monatsübersicht viel.

Monatsübersicht

Wochenübersichten

Die Wochenübersichten kannst du in vielen Verschiedenen Varianten aufbauen, ob auf einer Seite oder 2 Seiten. Du kannst natürlich auch statt Wochenübersichten auch Tagesansichten nehmen. Jeden Tag auf eine Seite zu schreiben, nennt man dann Dailys.

Wochenübersicht



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Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".

Einen Zeitplaner selbst gestalten ( Teil 1)

Viele von uns nutzen den Jahresanfang, um sich für das neue Jahr zu organisieren und suchen dafür den passenden Zeitplaner. Doch oft ist es gar nicht so einfach, einen zu finden, der den individuellen Bedürfnissen entspricht. Der erste Planer ist zu groß, der Zweite hat nicht die Einteilung, die man braucht und der dritte sieht schon von außen nicht so schön aus.

Also was tun, wenn man sich nicht nur auf den Kalender im Handy verlassen und deswegen einen Timer führen will? Da hilft nur eines: selber machen!

Dazu brauchst du in erster Linie ein Notizbuch, dass vom Format deinen Vorstellungen entspricht. Mit der kreativen Gestaltung des Covers durch Dekorationen, Zeichnungen, Washitapes und Stickern kannst du deinem Journal schon die erste persönliche Note verleihen.

Den Innenteil deines eigenen Planers kannst du so führen, wie es deinen ganz persönlichen Anforderungen entspricht. Du musst auch nie ein ganzes Jahr auf einmal gestalten. So hast du zwischen durch auch einfach mal Seiten, auf denen du zeichnen oder Notizen machen kannst.

Neben dem eigentlichen Kalender kannst du dein Journal noch mit jeder Menge anderer Sachen füttern, wie z.B. Listen und Trackern (Putzplan, Einkaufslisten).

Dein Journal ist also mehr als nur ein einfacher Kalender, denn hier kannst du deine Aufgaben sammeln und organisieren. Hast du sie an einem Tag nicht geschafft, überträgst du sie einfach auf den nächsten Tag. Es ist eine Mischung aus einem Kalender, einem Tagebuch und einem Notizbuch.

Dein Journal verzeiht dir jeden Fehler, denn es gehört ja nur dir. Deswegen leg' einfach drauf los und du wirst sehen, was zu dir passt und wie es funktioniert. Das gute am Journal ist nämlich: Du kannst jeden Monat, ja sogar jede Woche ein neues Design ausprobieren.

Es ist dir auch völlig frei überlassen, welche Art von Notizbuch du dafür nutzt. Ob liniert, kariert, gepunktet oder blanko. Auch die Größe kann individuell ausgesucht werden. Ein weiterer Vorteil für dich: Dein Kalender startet genau dann, wenn du Ihn brauchst, also zum Beispiel zum Beginn eines neuen Schuljahres oder mit Start der Ausbildung oder Arbeitsstelle.

 



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Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".

Was gibt es beim Sekundenkleber zu beachten?

Der Sekundenkleber ist oft eine echte Geheimwaffe, wenn es darum geht, kleine Teile zu kleben. Der Kleber ist extrem schnell trocknend und ist so gerade auch für Gegenstände geeignet, welche beim Kleben nicht fixiert werden können. Sekundenkleber reagiert mit der Feuchtigkeit aus der Luft und härtet sehr schnell aus. Da der Kleber so extrem schnell austrocknet, ist er nicht für großflächiges Kleben geeignet, da er sonst an den ersten Stellen schon trocken ist, bis man an die anderen Stellen kommt.

Wie ist Sekundenkleber anzuwenden?

Die zuklebenden Teile müssen sauber und trocken sein und vor allem genau aufeinander passen, weil er sonst nicht aushärtet. Die Sekundenklebertube wird dann angestochen und der Kleber dünn einseitig aufgetragen. Dabei ist zu beachten, dass der Kleber nicht an andere Stellen kommt. Durch das schnelle Trocknen des Klebers ist besonders darauf zu achten, dass der Kleber nicht in Kontakt mit der Haut kommt. Das Risiko, Finger aneinander zu kleben, ist sehr hoch.

Die meisten Sekundenkleber funktionieren am besten in einem Temperaturbereich von über 10 Grad. Für ein optimales Ergebnis wird ein eine Luftfeuchtigkeit von 50 - 70% empfohlen. Sollte die Luft zu trocken sein, lässt sich die Klebestelle durch kurzes anhauchen anfeuchten.

Für welche Materialien ist Sekundenkleber geeignet?

Porzellan, Metall, Gummi, Holz, Papier, bedingt auf Leder und Kunststoff.

Gibt es auch bei Sekundenklebern Unterschiede?

Es gibt Sekundenkleber sowohl in flüssiger, als auch in Gelform. Der Flüssige hat den Vorteil, dass er auch in die kleinsten Spalten fließt. Er ist stark und schnell trocknend. Nachteil vom guten Fließverhalten ist, dass der Kleber so schnell auch auf ungewollte Stellen fließen kann, wie z.B. die Hände.

Bei einem Sekundenklebergel ist der Vorteil, dass der Kleber nicht tropft. Er bleibt an der Stelle, an der er aufgebracht wurde. So ist das Risiko, sich die Hände zu verkleben auch geringer. Das ist wiederum auch der Nachteil des Gels:  der Kleber fließt nicht in jede Lücke und muss gezielt aufgebracht werden.

Zudem hat der flüssige Sekundenkleber eine kürzere Trocknungszeit als der Gel-Kleber.

Auch Sekundenkleber für spezielle Anwendungsbereiche gibt es, so wie z.B. für Glas. Dieser Kleber hat die Eigenschaft, dass er unsichtbar verklebt, spülmaschinenfest ist und auch innerhalb von Sekunden trocknet.

Kleber am Körper - was nun?

Doch was ist, wenn beim Kleben doch mal ein Tropfen daneben ging und die Finger verklebt sind?

Gelangt nur etwas Kleber auf die Haut, ist das nicht weiter bedenklich. Meist löst sich der Film nach ein paar Tagen wieder von alleine ab. Eine schnellere Hilfe ist eine warme Seifenlauge, in der die betroffene Partie eingelegt wird. Ebenso wirksam kann Aceton oder acetonhaltiger Nagellackentferner sein. Diese Chemikalie ist allerdings recht aggressiv und sollte nur in kleinen Mengen und nicht in der Nähe von Wunden oder Schleimhäuten aufgetragen werden. Wichtig ist nach dem Ablösen, dass du die betroffenen Stellen gut eincremst.

Gelangt hingegen Kleber ins Auge oder in die Mundregion, muss in jedem Fall sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Gleiches gilt, wenn Haut auf Haut klebt. Versuche keinesfalls, die Verklebung mit Gewalt zu lösen. Gehe am besten zum Artzt, der die Verklebung meist ohne Schaden lösen kann.



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Über Paul

Schon als Kind hat Paul gerne "Büro" gespielt. An der Begeisterung für alles rund um den Bürobedarf hat sich bis heute nichts geändert. Ob Nützliches für den Schreibtisch, ein neues Gadget oder ein schönes Schreibgerät - alles was neu oder hilfreich ist, probiert Paul gerne aus.