Der richtige Ranzen für mein Kind

Der erste Schulranzen ist für jedes Kind etwas ganz Besonderes. Schließlich zeigt er schon von weitem ganz deutlich, dass der Sprössling nun zu den „Großen“ gehört.  Nicht selten wird daher der Ranzenkauf als Familienereignis gefeiert.

Kinder mit Büchertasche

Doch bei der Kaufentscheidung darf nicht nur die coole Optik, sondern es muss auch die Sicherheit und der Tragekomfort eine wichtige Rolle spielen.

Die Kinder selbst haben meist schon ein Design, die Farbe oder auch eine Marke im Kopf. Insbesondere Motive mit Comic- oder Actionhelden ziehen die angehenden Einschüler oft magisch an.

Die Eltern hingegen denken in erster Linie an die Gesundheit und die Sicherheit im Straßenverkehr.

Diese Faktoren gilt es beim Kauf unter einen Hut zu bringen.

Tipps für den Ranzenkauf

Zunächst einmal ein wichtiger Rat vorweg: Kaufe den Schulranzen immer in einem Fachgeschäft! Dort kann dein Kind den Ranzen anprobieren und du wirst ausführlich beraten.

Gerade was den Tragekomfort, die ergonomische Form, Einstellmöglichkeiten usw. betrifft, reicht eine einfache Beschreibung im Internet oder Katalog nicht aus. Der Ranzen muss anprobiert und auch ausprobiert werden und ein kundiges Auge muss die Passform beurteilen.

Der Fachberater hat zudem meist noch nützliche Tipps, z.B. wie ein Ranzen richtig angepasst und richtig gepackt wird. Das ist nicht nur wegen der Ordnung im Ranzen wichtig, sondern auch mit Blick auf die Rückenschonung des Kindes.

Achte darauf, dass dein Kind alle Funktionen des Schulranzens ausprobiert. Das heißt das Öffnen und Schließen des Ranzens und das Verstellen der Gurte. So siehst du, ob dein Kind mit der Bedienung klarkommt und es lernt dabei, wie der Ranzen angenehmer zu tragen ist.

Ach ja: Natürlich muss jeder aufs Geld schauen. Aber genauso wichtig ist auch ein fairer Umgang miteinander. Und fair ist es, wenn man den Ranzen auch dort kauft, wo man gut beraten wurde 😉

Was zeichnet einen ergonomischen Ranzen aus?

Schultasche richtig tragen
© Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

Der kindliche Körper ist deutlich empfindlicher, als der von Erwachsenen. Das bedeutet nicht, dass man Kindern jede Last abnehmen sollte. Im Gegenteil ist eine kindgerechte und ausgewogene Belastung wichtig für die Entwicklung. Ein hochwertiger, gut passender und richtig eingestellter Ranzen hilft dabei, Fehlhaltungen und einseitige Belastungen und damit Schäden an der Wirbelsäule zu vermeiden.

Folgende Aspekte gilt es bei der Kaufentscheidung zu berücksichtigen:

  • Eine ergonomische Form des Ranzens steht an oberster Stelle – noch weit vor der Optik. Der Ranzen soll sich der natürlichen Form des Rückens anpassen, ohne dass Gegenstände von innen durchdrücken können.
  • Die Körpergröße des Kindes und die Breite des Rückens muss beachtet werden – als Faustregel gilt: Nicht breiter und höher als der Rücken.
  • Der Ranzen braucht eine atmungsaktive und rutschfeste Polsterung am Rücken für einen guten Tragekomfort und gute Druckverteilung.
  • Eine ausgeprägte seitliche Führung sorgt für den optimalen, mittigen Sitz.
  • Zur Entlastung der Schultern und besseren Gewichtsverteilung sind viele Ranzen mit Brust- und Hüftgurten ausgestattet. Auch hier ist die richtige Einstellung wichtig.
  • Die Polsterung und die Breite der Tragegurte sind entscheidend für den Tragekomfort. Die Gurte sollten mindestens 4 cm breit und an den Auflagepunkte nahtfrei sein.
  • Das Leergewicht des Tornisters entscheidet mit über die „maximale Zuladung“: Ein Schulranzen mit 15 Liter Volumen sollte daher max. 1,3 kg wiegen.
  • Es gilt: Ein Rucksack ist kein Ersatz für einen Ranzen in der Grundschule. Ansonsten sind langfristige Haltungsschäden vorprogrammiert.
  • Für ein rückenschonendes Tragen ist eine optimale Gewichtsverteilung wichtig. Dabei kommt dem korrekten Packen des Ranzens eine besondere Bedeutung zu. Hilfreich dafür sind verschiedene Fächer und Unterteilungen in der Büchertasche. Ein großes Fach ganz hinten nimmt die schweren Bücher auf und zusätzliche Außentaschen an den Seiten sind für leichte Kleinigkeiten bestimmt, wie z.B. Brotdosen oder Trinkflaschen.
  • Nicht nur im Herbst sind Reflektoren für die Sicherheit im Straßenverkehr ein Ausstattungsmerkmal, das an keiner Schultasche fehlen darf. Ideal sind große Reflektorstreifen und aktive Beleuchtungselemente.
  • Der Boden des Tornisters sollte verstärkt sein, damit er sicher und selbständig stehen bleibt.

Das richtige Einstellen des Schulranzens

Es nützt der hochwertigste Schulranzen nichts, wenn er falsch am Rücken getragen wird. Die Schultasche sollte eng an den Schulterblättern sitzen. Sie sitzt optimal, wenn sie mit der Unterkante auf Höhe der Hüften abschließt und mit der Oberkante auf Höhe der Schultern. Den Sitz justierst du über die Einstellung der Länge der Tragegurte. Achte dabei darauf, dass beide Gurt gleich lang sind.

Dein Kind sollte den Ranzen stets auf beiden Schultern tragen, damit sich das Gewicht gleichmäßig auf dem Rücken verteilen kann. Wenn es über Taubheitsgefühle klagt oder eine unnatürliche Körperhaltung einnimmt, solltest du die Einstellungen des Ranzens überprüfen.

Den Rücken trainieren

Was für Erwachsene gilt, ist für Kinder erst recht besonders wichtig: Körperliche Aktivität trägt dazu bei, Muskulatur aufzubauen und die Haltung zu verbessern. Für eine gesunde Entwicklung sollte sich dein Kind mindestens zwei Stunden täglich bewegen. Und wenn es schon sitzen muss, achte auf einen optimalen, kindgerechten Arbeitsplatz, der auch mitwächst und dynamisches Sitzen ermöglicht.

Ist dein Kind allerdings dauerhaft von Rückenschmerzen geplagt, solltest du unbedingt den Kinderarzt aufsuchen.

Den Ranzen richtig packen

In Relation zum Körpergewicht hat ein Schulkind ganz schön viel zu schleppen. Damit das nicht zu Haltungsschäden führt, ist es wichtig, die Schultasche richtig zu packen! Schwere Gegenstände gehören im Schulranzen immer in das hinterste Fach möglichst nahe am Rücken. Wenn die schweren Schulbücher weiter nach vorne gepackt werden, kippt der Ranzen von der Wirbelsäule weg und dein Kind versucht das über eine unnatürliche Haltung auszugleichen. Das führt schließlich zu einem ungesunden Hohlkreuz. In das fordere Fach gehören also ausschließlich leichte Sachen, wie z. B. Mäppchen, Stifte, etc.

Kind mit Schulranzen
© Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

Am Anfang solltest du dir Zeit nehmen, um den Schulranzen jeden Tag mit deinem Kind gemeinsam neu einzupacken. Sortiere Unwichtiges aus. Es sollten immer nur diejenigen Sachen mitgenommen werden, die am nächsten Schultag auch wirklich gebraucht werden. Spielzeuge, Glücksbringer, Poesiealben und Kuscheltiere gehören nicht zur täglichen Schulausstattung, denn sie sorgen nur für zusätzlichen Ballast.

Sobald du den Eindruck hast, dass dein Kind selbst entscheiden kann, was mitgenommen wird und was nicht, kannst du deinem Kind diese Aufgabe zuteilen. Es wird stolz sein, alleine die Verantwortung übernehmen zu dürfen.

Für Hefte und Bücher, die dein Kind an dem Tag nicht in der Schule braucht, solltet ihr einen festen Platz suchen, an dem ihr diese immer ablegt. Das sollte auch der Platz sein, an dem die Büchertasche gepackt wird.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kind von der Schule aus immer zu viel mitnehmen muss, kannst du das ruhig auch auf einem Elternabend ansprechen. Eventuell gibt es die Möglichkeit, die Sachen in einem Schrank im Klassenzimmer aufzubewahren oder sich die Bücher mit dem Sitznachbarn zu teilen.

Als Faustformel gilt: Das Gesamtgewicht des gepackten Tornisters sollte 15% des Körpergewichtes eines normalgewichtigen Kindes nicht überschreiten. Besonders schmächtige Kinder sollten entsprechend weniger belastet werden.

 

Viele nützliche Informationen rund um das Thema Rückengesundheit und eine Übersicht ergonomischer Produkte findest du bei der „Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.“

 


Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".

Vorbereitungen für die Einschulung: Füllung Schultüte

Kind mit Schultüte
Der erste Schultag ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für deren Eltern ein großer Tag. Wochen und Monate fiebert die Familie der Einschulung entgegen und trifft allerlei Vorbereitungen. Ein wichtiges "Accessoire" für den Schulstarter ist natürlich die Schultüte. Sie begleitet das Kind an seinem ersten Schultag und ist mit vielen Kleinigkeiten gefüllt, die Spaß machen.

Früher waren dies primär Süßigkeiten, was der Schultüte in manchen Regionen den Namen Zuckertüte einbringt.

Heutzutage wissen wir, dass Süßes für die Gesundheit, insbesondere auch der Zahngesundheit nicht sehr förderlich ist.

Daher haben wir in diesem Beitrag ein paar Tipps für dich zusammen gestellt, womit du alternativ die Schultütenfüllung gestalten kannst.

Süßigkeiten? Aber bitte gesund!

Natürlich dürfen in der  Schultüte ein paar Lollies oder Bonbons nicht fehlen. Dabei solltest du aber darauf achten, dass sie wenigstens zahnfreundlich sind. Das erkennst du am rot-weißen "Zahnmännchen" der Aktion zahnfreundlich e.V.

Gesünder und nicht weniger lecker sind Mandeln, Rosinen oder Feigen. Die kannst du in schöne kleine Tütchen verpacken. Dazu legst du noch ein paar Kekse (möglichst Vollkorn mit möglichst wenig Zuckerzusatz) und frisches Obst, wie z.B. klein Äpfelchen.

Je größer die Tüte ist, desto großzügiger musst du sie natürlich füllen. Dazu bieten sich kleine Geschenke an.

Versüße den Start mit kleinen Geschenken

Neben den ganz klassischen Produkten für die Erstaustattung des Schulranzens, kannst du witzige Produkte, die Spaß machen, in die Schultüte packen, wie z. B. einen Bleistift zum Tischfußballspielen oder mit Duft, einen Spitzer oder Knetradiergummi mit Comic-Figuren, einen Stundenplan mit Einhorn-Motiv oder einen lustigen Leseständer.

Tipp: Buntstifte oder andere Utensilien in der Schultüte aber auch im Ranzen solltest du zuvor noch mit dem Namen deines Kindes bekleben, damit im Trubel des ersten Schultages nichts verloren geht. Viele Fachhändler bieten das Beschriften beispielsweise von Stiften als Service an.

Für das Schulfrühstück kannst du eine Trinkflasche oder Brotdosen in die Schultüte legen. Diese gibt's mit lustigen Motiven, wie z. B. „Star Wars“ für die Jungs und „Frozen“ für die Mädchen.

Ein Malbuch mit Stiften, das z. B. nach den Hausaufgaben zur Entspannung ausgemalt werden darf, sollte in keiner Schultüte fehlen. (Das können auch statt einem Malbuch, Knete oder Puzzles sein)

Diejenigen Kinder, die mit Schulbeginn auch einen eigenen Haustürschlüssel bekommen, sollten den passenden Schlüsselanhänger in ihrer Schultüte finden.

Eine Uhr bzw. ein Wecker ist auch eine gute Idee. Damit kann dein Kind schon beginnen, die Uhr  zu lernen, bzw. sich mit dem Wecker morgens wecken zu lassen und so spielerisch ein Gefühl für die Zeit zu bekommen.

Ein schicker Turnbeutel für den Sportunterricht oder den Nachmittags-Sport hat auch gut Platz in einer Schultüte.

Oder wie wär's mit einem Regencape für die regnerischen Tage? Damit kommt dein Kind einigermaßen trockenen Fußes in der Schule an und die Kleider sind nicht schon vor der ersten Stunde klatsch-nass.

Passend ist auch eine Malschürze für den Kunstunterricht, die die Kleinen anziehen und so nach Lust und Laune ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

Natürlich kann man in der Schultüte auch noch einen Wasserbecher, Pinsel oder einen Farbkasten unterbringen.

Für die Pause oder nach der Schule sind Spielsachen der ideale Ausgleich. Das können kleine Mitbringspiele, Zauberwürfel oder Kartenspiele, wie z.B Quartette sein.

Zu guter Letzt darf natürlich ein Glücksbringer nicht fehlen. Ein kleines Kuscheltier begleitet dein Kind durch den Schulalltag und erinnert es jederzeit daran, wie sehr es seine Eltern lieb haben.

Ein Glubschi beispielsweise kannst du in der Schultüte ganz oben unterbringen. Hierfür füllst du zunächst alle Sachen in die Schultüte. Obendrauf setzt du das Glubschi, lässt den Kopf des Tieres über dem Krepppapier rausschauen und bindest die Schultüte am Hals des Tieres zu.

Da wird dein Kind aber Augen machen!

Ideen für die Schultütenfüllung

Viele tolle Kleinigkeiten für die Schultüte findest du bei deinem paper friends Partner oder im Shop:


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Vorbereitungen für die Einschulung: Die Schultüte

Ein wichtiger neuer Abschnitt im Leben deines Kindes beginnt. Die Kindergartenzeit ist vorbei und die Vorfreude auf die Schule schon riesengroß. Doch was musst du alles bedenken, wenn dein Kind in die Schule kommt, was brauchst du und was ist unnötig?

In den kommenden Wochen werden wir dich begleiten und dir hilfreiche Tipps und Tricks rund um den Schulanfang geben.

In diesem Teil beschäftigen wir uns mit der Schultüte.

Bild einer Schultüte / Zuckertüte

Die Tradition der Zuckertüte, wie Sie in manchen Regionen auch genannt wird, geht in Deutschland auf den Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. Die ersten gesicherten Nachweise stammen aus Sachsen und Thüringen. Dort erzählte man den Kindern früher, dass in der Schule ein Schultütenbaum wachse. Wenn die Tüten groß genug wären, dann sei es höchste Zeit für die Schule. In anderen Teilen Deutschland setzte sie sich erst im 20. Jahrhundert durch.

Heute ist die Tradition gar nicht mehr weg zu denken und gehört zu jeder Einschulung.

Bereits fertig dekorierte Schultüten gibt es in allen möglichen Formen, Größen und Variationen. Wer es individueller mag und sicherstellen will, dass nicht mehrere Kinder die gleiche Zuckertüte haben, kann mit überschaubarem Aufwand eine eigene basteln.

Aber wie funktioniert das? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten

Die Tüte selber rollen

Einen Rohling kaufen

Praktisch und doch individuell gestaltbar sind Schultütenrohlinge. Dabei ist das Grundgerüst bereits fertig und du kannst nach Herzenslust mit deinem Kind zusammen die Schultüte dekorieren. (Rohlinge findest du auch im paper friends shop. Bitte klicke hier...)

Schultütensets

Bastelsets gibt es von verschiedenen Herstellern, z.B. von der Firma Roth.

Diese Sets sind flach verpackt und enthalten alle Materialien für die Tüte und Verzierungen. Zusätzlich brauchst du nur noch eine Heißklebepistole, Bastelkleber, eine Unterlage und eventuell eine Schere.

Das Bastelset für eine Einhorn-Schultüte von Roth möchten wir dir noch einmal genauer vorstellen. Wir haben beim Basteln die Anleitung etwas umgestellt, damit es auch weniger erfahrene Bastler einfacher haben.

Zunächst falzt du den Rohling für die Schultüte vor und befestigst dann als ersten Schritt die Dekoration am oberen Rand. Zunächst das Moosgummi, welches im Set enthalten ist und dann das Krepppapier. Das kürzere Stück Krepppapier wird hier als erstes angeklebt und das längere als zweites darunter. Wenn alle Details am oberen Rand fertig sind, kannst du die Schultüte zusammenstecken. Das bedeutet, die Laschen werden in die dafür vorgesehenen Löcher gesteckt. Um das ganze etwas stabiler zu machen, klebst du die Seiten mit Heißkleber zusammen, damit die Schultüte auch bei vollem Inhalt stabil bleibt.

Im nächsten Schritt, wird bei den Zuckertüten von Roth die Spitze verstärkt. Das ist eine Besonderheit des Herstellers, die dafür sorgt, dass die Spitze nicht abknickt. Hierfür nimmst du das kleinere Wellpapier und falzt auch hier zunächst die Kanten nach. Die zwei Außenkanten werden dann mit Heißkleber zusammen geklebt. Die original „Roth-Spitze“ wird unten ins Loch eingeführt und mit etwas Heißkleber befestigt. Anschließend befestigst du diese Spitze mit genügend Heißkleber an der Schultüte. Aber Vorsicht: Schiebe die Spitzenhülse nicht zu fest drauf, damit die rote Spitze nicht wieder heraus fällt.

Das Grundgerüst steht. Bei der restlichen Arbeit kannst du wieder der Anleitung folgen. Die vorgegebenen Teile klebst du aufeinander und befestigst sie auf der Schultüte befestigt, so wie du es am schönsten findest. Zum Abschluß schreibst noch den Namen deines Kindes auf das mitgelieferte Namensschild, damit es in der Hektik des ersten Schultages keine Verwechslungen gibt.

Im nächsten Beitrag geben wir dir einige Tipps, wie du die Schultüte befüllen kannst.

 

Übrigens: Bei deinem paper friends Partner und im paper friends shop findest du eine tolle Auswahl an Bastelsets


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Sicherer Schulweg für Einschüler

Die Zahlen sind erschreckend: Etwa alle 20 Minuten kommt in Deutschland ein Kind unter 15 Jahren im Straßenverkehr zu Schaden. Ein erheblicher Teil der fast 30.000 Unfälle pro Jahr passiert dabei auf dem Schulweg.

Daher ist es umso wichtiger, insbesondere Einschüler intensiv auf die Gefahren des Straßenverkehrs vorzubereiten.

Kind mit Schulranzen

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Während Erwachsene in der Lage sind, herannahende Fahrzeuge unterbewusst wahrzunehmen, sind Kinder oft in ihrer Gedankenwelt tief versunken. Schon kleinste Ablenkungen, wie z.B. eine Katze oder ein Freund auf der anderen Straßenseite können die Aufmerksamkeit weg von den Gefahren des Straßenverkehrs lenken. Außerdem ist es für Kinder im Einschulalter noch sehr schwierig, die Richtung zu orten, aus der Geräusche kommen, aber auch Entfernung und Geschwindigkeit von Fahrzeugen richtig einzuschätzen. Die relativ geringe Körpergröße macht es Grundschulkindern zusätzlich schwer, die Verkehrssituation zu überblicken.

Aufgrund dieser „Einschränkungen“ ist es besonders wichtig, dass Eltern den Schulweg frühzeitig und ausgiebig einüben und somit das Bewusstsein gezielt auf das Verkehrsgeschehen lenken.

Zu Fuß zur Schule

Viele Schulen haben gemeinsamen mit Behörden, Lehrern und Eltern einen sogenannten Schulwegplan entwickelt. Dieser Plan gibt eine Empfehlung, auf welchen Wegen die Schüler am sichersten zur Schule kommen. Das muss nicht zwangsläufig der kürzeste Weg sein, beispielsweise wenn Gefahrenstellen gemieden werden müssen. Informiere dich bei der zukünftigen Schule, ob ein Schulwegplan existiert und mache dich mit den Gegebenheiten im Einzugsbereich vertraut.

Plane gemeinsam mit deinem Kind den Weg zur Schule und gehe diesen Weg möglichst noch in der Kindergartenzeit mehrmals ab. Vielleicht wohnen auf dem Weg auch Freudne von deinem Kind? Trainiert dann zusammen, dass die Kinder auch später gemeinsam laufen können.Lass dein Kind „führen“ und erklären, was es gerade macht und wieso es sich so verhält.

Erkläre deinem Kind die Unterschiede zwischen Fahrbahn, Radweg und Gehweg. Insbesondere solltest du deiner Tochter oder deinem Sohn vor Augen führen, dass es auch auf dem Gehweg zu Gefahrensituationen kommen kann, z.B. an Toreinfahrten oder Garagen.

Das Überqueren der Fahrbahn stellt hohe Anforderungen an dein Kind und sollte daher gut eingeübt werden. Besonders gefährlich sind Stellen, wo auf beiden Seiten Fahrzeuge parken. Diese Bereiche solltest di meiden und stattdessen Zebrastreifen oder Ampelübergänge benutzen – selbst wenn der Weg dadurch vielleicht etwas länger wird.

Erklären deinem Kind, dass es an Zebrastreifen solange warten muss, bis alle Autos von links und rechts angehalten haben. An Ampeln empfinden Kinder die Wartezeit oft als zu lang. Damit dein Kind nicht aus Ungeduld über eine rote Ampel läuft, erkläre ihm, dass die Ampel Zeit braucht und auf jeden Fall mal grün wird.

Die dunklen Monate sind für Schüler besonders gefährlich, weil sie leicht übersehen werden. Achte auf helle Kleidung und reflektierende oder selbst leuchtende Elemente, z.B. am Schulranzen. Gerade bei schlechten Sichtverhältnissen ist es wichtig, dass die Kinder ohne Zeitdruck zur Schule gehen, um nicht leichtsinnig zu werden. Achte auch auf die Tagesverfassung deines Kindes. Ist es ungewöhnlich müde, ängstlich, traurig oder wütend, dann begleiten es lieber zur Schule.

Mit dem Auto zur Schule

Das Gesetz sagt eindeutig, dass Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 1,50 m sind, mit zugelassenen Rückhalteeinrichtungen zu sichern sind, und das auch auf kurzen Strecken. Mit Eintritt in die Schule wird das in der Praxis immer schwieriger, da sich die Schüler oft schon als „die Großen“ fühlen. Lasse dich aber trotzdem davon nicht abhalten, denn bei einem Unfall ohne Sitzerhöhung kann der „Erwachsenengurt“ lebensgefährliche Verletzungen am Hals oder Bauch des Kindes verursachen.

Bestehe auf die Einhaltung dieser Sicherheitsmaßnahme, auch bei Fahrgemeinschaften.

Wenn du dein Kind zur Schule bringst (musst), beachten bitte folgende Grundregeln:

  • Lasse dein Kind stets zur Gehwegseite aussteigen.
  • Halte so an, dass dein Kind nicht über die Fahrbahn laufen muss.
  • Warte nach Schulschluss, wenn möglich, nicht auf der gegenüber liegenden Straßenseite.

Mit dem Fahrrad zur Schule

Sich mit dem Fahrrad sicher im Straßenverkehr zu bewegen, stellt hohe Anforderungen an den Radler. Kinder sind damit schnell überfordert. Experten raten daher dazu, Kinder frühestens nach bestandener Radfahrausbildung in der vierten Klasse alleine im Straßenverkehr fahren zu lassen.

Auch andere „Fortbewegungsmittel“, wie z.B. Skateboards, Inline Skates oder Roller sind für den Schulweg zu gefährlich und daher nicht geeignet.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule

Unfälle mit Schulbussen sind glücklicherweise relativ selten. Unfallgefährdet sind jedoch der Weg zur Bushaltestelle, das Warten, das Überqueren der Straße nach dem Aus- oder Einsteigen, sowie das Ein- und Aussteigen selbst.

Übe mit deinem Kind sowohl den Fußweg, als auch die Busfahrt. Besonderen Wert  solltest du auf den Bereich des Wartens an der Haltestelle legen. Erkläredem Schulkind, wie gefährlich Drängeln, Schubsen und Herumlaufen ist, insbesondere bei der Anfahrt des Busses. Während der Fahrt sollte es sich möglichst setzen. Zeige deinem Sprössling, wo er sich im Bus festhalten kann, wenn es keinen Sitzplatz gibt.

Es ist auch wichtig zu vermitteln, dass Sicherheit immer vorgeht, auch beispielsweise wenn sich der Schüler mal verspätet. Lieber den Bus verpasst, als riskant über die Straße gelaufen.

Spielerisch üben

Um den Kindern alle wichtigen Regeln und Verhaltensweisen spielerisch nahe zu bringen, hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. eine App für iOS und Android entwickelt. Nähere Informationen unter http://www.ampelini.de

 


Über Paul

Schon als Kind hat Paul gerne "Büro" gespielt. An der Begeisterung für alles rund um den Bürobedarf hat sich bis heute nichts geändert. Ob Nützliches für den Schreibtisch, ein neues Gadget oder ein schönes Schreibgerät - alles was neu oder hilfreich ist, probiert Paul gerne aus.

 

Übrigens: Viele schöne Produkte rund um die Einschulung findest du im paper friends Shop:


Tipps zum Lernen bei großer Hitze im Hochsommer

Steigen die Temperaturen im Sommer über 30 Grad, füllen sich die Freibäder und Eisdielen. All jene, die keine Möglichkeit haben, sich dort zu erfrischen, ächzen oft unter der Hitzebelastung. Besonders betroffen sind unter anderem Schüler oder Studenten, die sich trotz Saharatemperaturen auf Prüfungen vorbereiten müssen. Der Körper versucht Energie zu sparen, um die Temperatur konstant zu halten, und regelt daher die Körperfunktionen herunter. Da das Gehirn im Verhältnis ein sehr großer Energieverbraucher ist, leidet die Konzentration oft stark unter der Hitze.

Lernen trotz Hitze: Konzentration lässt nach

Es gibt jedoch einige Tipps, die das Lernen und Konzentrieren bei hohen Temperaturen etwas leichter machen:

 

Zur richtigen Tageszeit lernen

Versuche für knifflige Aufgaben die Morgenstunden zu nutzen, wo die Temperaturen noch erträglich sind. Stoßlüften in dieser Zeit senkt die Raumtemperatur. Schließe anschließend die Fenster und dunkle den Raum mit Vorhängen oder Jalousien ab.

 

Kühlung verschaffen

Auch wenn siedie Temperatur nicht tatsächlich senken: Ventilatoren verschaffen Kühlung, indem sie durch Verdunstungskälte dem Körper Wärme entziehen. Vermeide jedoch den direkten Luftstrom. Dauerhaft „angepustet“ zu werden kann zu Verspannungen führen.

Lernen trotz Hitze: Auf Kühlung achten
Ventilatoren kühlen über Verdunstungskälte

Fülle eine Wärmflasche mit kaltem Wasser und lege sie in den Kühlschrank. Anschließend unter die Füße gelegt, bringt sie angenehme Kühle.

In regelmäßigen Abständen solltest du Hände, Schläfen und Nacken mit kaltem Wasser benetzen. Dafür kannst du beispielsweise auch eine Sprühflasche benutzen.

 

Pausen einlegen

Da der Kreislauf ohnehin schon stark belastet ist, erschwert langes Sitzen die Konzentration zusätzlich. Steh' daher regelmäßig auf und mache leichte Gymnastik-Übungen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Insbesondere während der heißen Mittagszeit solltest du eine längere Pause einlegen.

 

Viel trinken

Schon unter normalen Umständen ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Bei hohen Temperaturen gilt dies um so mehr, denn der Körper verliert durch das Schwitzen sehr viel Wasser. Daher solltest du pro Tag zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu dir nehmen. Das kann nicht nur durch Trinken erfolgen, sondern auch durch wasserreiches Obst oder Gemüse, wie z.B. Melonen oder Gurken.

 

Lernen trotz Hitze: Richtig trinken
Viel und das Richtige trinken

Bei Getränken ist Wasser mit hohem Natriumgehalt von Vorteil. Es hilft dir den Mineralstoffhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Auch lauwarme Früchte- oder Kräutertees sind gut geeignet. Melisse, Pfefferminz und Hibiskus wirken kühlend, Grüntee versorgt den Körper mit Mineralien und Salbeitee verhindert übermäßiges Schwitzen.

Wichtig: Trinke nicht zu viel gleichzeitig, da der Magen-Darm-Trakt maximal 1 Liter pro Stunde aufnehmen kann. Achte außerdem darauf, dass die Getränke niemals eiskalt sind, denn dann muss der Körper die Flüssigkeit mit viel Energieaufwand auf Körpertemperatur bringen, was dann wiederum zu zusätzlichem Schwitzen führt.

 

Richtig essen

Lernen trotz Hitze: Leichte Kost
Leichte Kost für den Sommer

Verzichte im Sommer auf schwere, deftige Kost, die den Kreislauf zusätzlich belastet. Leichte Gerichte mit viel Gemüse sind besser geeignet. Empfehlenswert sind insbesondere auch Südfrüchte mit hohem Wasser- und Mineralstoffanteil. Verteile die Mahlzeiten über den Tag. Wenige große Portionen beschäftigen den Körper nur unnötig und verschlechtern die Konzentrationsfähigkeit. Auch beim Lernen kannst du zwischendrin statt der "Frustschokolade"  wunderbar Gemüse und Obst snacken.

 

Effizientes Lernen

Gerade da, wenn sich das Gehirn ohnehin schon gegen das Lernen sträubt, ist es besonders wichtig, effizient zu lernen. Dazu gehören auch die richtigen Hilfsmittel und Arbeitsmaterialen. Eine große Auswahl an hilfreichen Produkten findest du übrigens im paper friends shop.

Natürlich ist es nicht leicht, sich zum Lernen zu motivieren, während andere sich im Freibad vergnügen. Wir hoffen aber, dass es dir mit diesen Tipps ein wenig leichter fällt. Viel Erfolg dabei!