Warum brauche ich einen Aktenvernichter?

Am 25. Mai 2018 trat in allen EU-Staaten die neue, einheitliche Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. In dieser Verordnung ist unter anderem geregelt, dass alle Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten, eine datenschutzgerechte und sichere Vernichtung, sowie Entsorgung sicherstellen.

Aus Unternehmersicht ist es daher in jedem Fall erforderlich die sichere Vernichtung von Akten und Dokumenten zu gewährleisten und dafür Aktenvernichter anzuschaffen.

Was man beachten sollte und ob auch für den Privatgebrauch ein Shredder sinnvoll ist, klären wir im folgenden Beitrag.

Zunächst möchte ich darauf eingehen, was eigentlich personenbezogene Daten sind: Dies sind Angaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer Person. Zum Beispiel Name, Alter, Familienstand, E-Mail Adresse, Krankendaten usw.

Nahezu alle deutschen Unternehmen, aber auch viele Privatpersonen verarbeiten diese Informationen und sind daher zum ordnungsgemäßen Umgang mit den Daten verpflichtet.

Dieser ist in der sogenannten Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) festgelegt. Wer die Regelungen zu befolgen hat, muss auch die ordnungsgemäße Entsorgung von Datensätzen im Sinne der DSGVO gewährleisten. Deswegen ist es gerade für Unternehmen ein Muss, mit einem Aktenvernichter zu arbeiten, um die gesetzlichen Ansprüche zu erfüllen

Aber auch unabhängig von den gesetzlichen Regelungen, sollte es für jedes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein, persönliche Daten sicher zu entsorgen und vertrauliche Dokumente nicht im Papierkorb landen zu lassen. Deswegen kann auf einen entsprechenden Aktenvernichter in einem Unternehmen nicht verzichtet werden.

Wie ist es für den Privatgebrauch? Ist ein Aktenvernichter notwendig?

Auch für den privaten Haushalt ist ein Aktenvernichter von Vorteil, denn er dient  dem Schutz von privaten Daten. Zu vernichtende Dokumente könnten z.B. Bescheide von der Krankenversicherung, Schriftstücke von der Bank oder Abrechnungen vom alten Arbeitgeber sein, die sehr lange zurück liegen und nicht mehr gebraucht werden. Statt seine vertrauliche Unterlagen in den Papierkorb zu werfen, sollten sie in einem Schredder vernichtet werden. Auf diese Weise sind sie unkenntlich und fremde Personen können auf diese Information nicht zurückgreifen.

Die Funktionsweise eines Aktenvernichters

Aktenvernichter werden schon seit vielen Jahrzehnten hergestellt. Im Laufe der Zeit wurde ihre Technik immer weiter verbessert. Mittlerweile sind unterschiedliche Funktionsprinzipien auf dem Markt, die ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Doch wie genau funktioniert ein Aktenvernichter?

Heutige Aktenvernichter werden in den meisten Fällen durch einen starken Elektromotor angetrieben. Damit das Papier vernichtet werden kann, benötigen die meisten Schredder eine Stromverbindung.

Bei günstigen Geräten kommen in der Regel Antriebe mit Zahnrädern zum Einsatz. Bei teuren Varianten setzt man dagegen auf einen Kettenantrieb, weil dadurch ein reibungsloser Ablauf, höhere Leistung und geringerer Verschleiß gewährleistet wird.

Aktenvernichter haben die Aufgabe, das Papier so zu zerschneiden, damit es nicht mehr gelesen und endgültig entsorgt werden kann. Um dies zu schaffen, haben sie ein Schneidwerk. Dies wird aktiviert, sobald ein Papier in den Schlitz des Aktenvernichters eingeführt wird. Sobald sich kein zu vernichtendes Material mehr im Schneidwerk befindet, hört die Automatik selbstständig auf zu arbeiten. Somit wird nicht unnötig Strom verbraucht.

Nicht nur bei der Bauweise des Antriebs werden Aktenvernichter unterschieden, sondern auch am Schnitttyp. Bei fast allen Geräten kommt der sogenannte Streifenschnitt zum Einsatz. Hier werden die einzelnen Dokumente in gleichmäßige Streifen geschnitten. Hochwertigere Geräte verfügen über zusätzliche Schneidetechniken, die eine bessere Vernichtung gewährleisten. Es handelt sich um den Partikel- oder Kreuzschnitt. Hier zerschneidet der Aktenvernichter das Papier nicht nur horizontal, sondern auch vertikal. Ergebnis: Winzige Papierschnipsel, die niemand mehr zusammensetzen kann.

Vorteil des Streifenschnitts ist, dass bei der Produktion viel Geld gespart wird. Somit sind die Geräte zu einem günstigen Preis erhältlich. Nachteil ist der geringere Sicherheitsstandard, der nicht geeignet ist, um hochsensible Dokumente zu schreddern. Beim Partikel- oder Kreuzschnitt dagegen wird ein deutlich höherer Sicherheitsstandard gewährleistet. Somit steigen aber auch die Produktions- und Betriebskosten.

Die Leistungsfähigkeit eines Aktenvernichters

Die Leistungsfähigkeit eines Aktenvernichters kann je nach Modell variieren. Einige Modelle sind in der Lage, ganze Akten in Sekunden zu vernichten. Andere wiederum benötigen für viel weniger Dokumente wesentlich länger.

Aber wie leistungsfähig sind moderne Geräte tatsächlich und was kann alles geschreddert werden?

Aktenvernichter der unteren bis mittleren Preisklasse können Papierstapel mit einem Gewicht von etwa 60 bis 70 Gramm vernichten. Wird mehr Papier gleichzeitig eingeführt, kann dies zu Papierstau führen.

Manche Geräte auch der unteren Klasse sind in der Lage, auch dickere Materialien, wie Pappe oder Plastik zu schreddern.  Hochwertige Modelle können CDs, DVDs und sogar Kredit- oder EC-Karten vernichten.

Die meisten gängigen Aktenvernichter können mit Formaten bis DIN A4 arbeiten. Dementsprechend große Geräte sind auch für Formate über DIN A4 hinaus geeignet.

Die Geschwindigkeit hängt grundsätzlich von der Größe und dem Einsatzzweck des Geräts ab. Kleine Aufsätze für Papierkörbe schaffen z.B. bis zu 50 Seiten pro Arbeitstag. Durchschnittsmodelle vernichten etwa 500 Blatt pro Arbeitstag. Solch ein Modell ist für ein normales Büro notwendig, in dem bis zu vier Personen arbeiten. Es gibt aber auch Modelle die bis zu 1000 Seiten pro Arbeitstag schaffen, die z.B. für ein Großraumbüro von Vorteil sind.

Die unterschiedlichen Sicherheitsstufen für Aktenvernichter

Die einzelnen Aktenvernichter haben unterschiedliche Sicherheitsstandards. Um diese zu differenzieren zu können, wurde die sogenannte Datenträgervernichter – Norm DIN 66399 erschaffen.

Dafür gibt es sieben Kategorien. Unterschieden wird zwischen dem Grad der Zerkleinerung. Jeder Aktenvernichter in Deutschland wird im Sinne der DIN 66399 eingestuft und muss beim Verkauf gekennzeichnet werden.

Aktenvernichter Abfall
Was aus dem Aktenvernichter raus kommt, sieht oft nur noch nach Konfetti aus.

Ich werde dir nun die sieben unterschiedlichen Sicherheitsstufen kurz erläutern:

Sicherheitsstufe P-1:

Die erste Sicherheitsstufe ist gleichzeitig die niedrigste. Der empfohlene Anwendungsbereich ist der private Haushalt, weil Privatpersonen nicht an Datenschutzrichtlinien gebunden sind. Wenn ein Streifenschnitt zum Einsatz kommt, dürfen die einzelnen Streifen eine maximale Breite von 12 Millimetern haben und diese nicht überschreiten. Beim Partikelschnitt muss die Teilfläche kleiner als 2000 Quadratmillimetern sein (ein A4-Blatt in 32 Teile zerschnitten).

Sicherheitsstufe P-2:

Die zweite Sicherheitsstufe besitzt ebenfalls einen sehr geringen Sicherheitsstandard.

Auch der Anwendungsbereich liegt eher bei privaten Haushalten. Die Streifenbreite darf maximal bei 6 Millimetern sein und beim Partikelschnitt darf die Teilfläche bei maximal 800 Quadratmillimetern liegen (ein A4-Blatt in 78 Teile zerschnitten).

Sicherheitsstufe P-3:

Die dritte Sicherheitsstufe besitzt eine verlässliche Vernichtung von Dokumenten und kann in vielen Büros eingesetzt werden. Die Streifenbreite darf maximal bei 3 Millimetern liegen und der Partikelschnitt darf bis zu 320 Quadratmillimeter betragen (ein A4-Blatt in 195 Teile zerschnitten).

Sicherheitsstufe P-4:

Ab Sicherheitsstufe 4 werden die Ansprüche höher. Die Aktenvernichter, die zum Einsatz kommen, arbeiten mit sensiblen, persönlichen Daten. Hier ist kein Streifenschnitt mehr zulässig. Der Partikelschnitt darf max. 6mm breit sein und bis zu 160 Quadratmillimeter betragen (ein A4-Blatt in 420 Teile zerschnitten).

- Sicherheitsstufe P-5:

Die fünfte Sicherheitsstufe setzt sich mit Daten auseinander, die geheim gehalten werden sollten. Deswegen sind die Standards bei dem Schredder sehr hoch angesetzt. Die Partikelbreite beträgt maximal zwei Millimeter und der Partikelschnitt darf bis zu 30 Quadratmillimeter betragen (ein A4-Blatt in 2100 Teile zerschnitten).

- Sicherheitsstufe P-6:

Die sechste Sicherheitsstufe ist auf Daten angelegt, die gegenüber der P-5 geheim gehalten werden müssen. Hier können auch Daten mit hoher Sicherheitsanforderung vernichtet werden. Die Streifenbreite darf pro Partikel maximal einen Millimeter sein und die Fläche pro Partikel bis zu sechs Quadratmillimeter (ein A4-Blatt in 6300 Teile zerschnitten).

- Sicherheitsstufe P-7:

Die siebte und die letzte Sicherheitsstufe ist die höchste für die Vernichtung von Daten und geheimen Dokumenten. Die Streifenbreite pro Partikel beträgt auch hier maximal einen Millimeter aber die Fläche beträgt höchstens fünf Quadratmillimeter (ein A4-Blatt in 12600 Teile zerschnitten).

Ist die Aktenwiederherstellung möglich?

Alleine die Tatsache, dass es unterschiedliche Sicherheitsstufen gibt, lässt vermuten, dass sich Akten, die vernichtet wurden, auch wiederherstellen lassen. Insbesondere zur Aufarbeitung der vernichteten Stasiunterlagen hat manam  Anfang versucht, die einzelnen Bestandteile per Hand zusammen zusetzen. Seit 2003 arbeitet man daran, eine digitale Rekonstruktion zu realisieren. Selbst vom Bundestag gab es einen Auftrag, zur Erforschung dieser Methode. Im Jahr 2007 wurden dann erste Erfolge gefeiert, nachdem erste positive Ergebnisse geliefert wurden. Daraufhin wurden vier Jahre später weitere Mittel zur Umsetzung dieses Projekts bewilligt.

Als Fazit lässt sich sagen, dass eine manuelle und digitale Rekonstruktion von geschredderten Dokumenten möglich ist. Die Wiederherstellung per Hand ist zwar aufwändig, aber trotzdem möglich. Die virtuelle Rekonstruktion ist bis heute noch nicht vollendet, ist aber eine wertvolle Hilfestellung, für den Staat oder die Polizei. Deswegen sollte dir klar sein, dass ein Aktenvernichter lediglich die Daten für die endgültige Vernichtung nur vorbereitet und nicht komplett auslöscht.



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Über Matthäus

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, ist Matthäus im Bereich PBS gelandet. Auch wenn er zu den Quereinsteigern gehört, versucht er regelmäßig sich neues im Bereich anzueignen.

Als Praktikant begonnen hat sich Matthäus zu einem echten „paper friend“ entwickelt.


Der Pfeil auf der Papierpackung und mehr Wissenswertes rund ums Papier

Ist dir auch schon ein Pfeil auf Papierpackungen aufgefallen?  Meistens ist er neben der Angabe zum Papiergewicht (Beispiel: 80 g/m²) angebracht. Bestimmt fragst du dich jetzt auch, was er zu bedeuten hat.

In diesem Beitrag werden wir der Frage nachgehen und dabei einige Hinweise zum richtigen Umgang mit Papier geben.

pfeil

Auf den ersten Blick ist die Sache ganz einfach:

Der Pfeil auf Papierpackungen zeigt an, wie du das Papier richtig in den Drucker einlegst, denn die Richtung zeigt an, welche Papierseite zuerst bedruckt werden soll. Dort, wo der Pfeil hinzeigt, soll beim Druck der Toner oder die Tinte aufgetragen werden.

Aber sollte es bei Normalpapier nicht egal sein, welche Seite zuerst bedruckt wird? Stimmt zwar grundsätzlich, aber das Orientierungszeichen trägt zu einer guten Verarbeitung des Papiers im Drucker bei. Insbesondere bei Druckern mit einer Duplexeinheit, also einem automatischen "Blattwender" zum Bedrucken der Rückseite, sorgt das richtige Einlegen dafür, dass das Gerät mit dem Papier problemlos zurechtkommt.

Richtiges Öffnen der Verpackung

Auch beim Öffnen der Verpackung ist der Pfeil hilfreich. Wenn du das Papierpaket in Pfeilrichtung drehst, siehst du die Verschlussseite der Verpackung. So lässt sich das Papierpaket leichter öffnen. Außerdem wird verhindert, dass du das Papierpaket eventuell knickst oder mit Eselsohren versiehst, weil du es eventuell schief aus der Verpackung ziehst. Wenn du dein Paket also ohne Schaden und im Ganzen in die Papierkassette des Druckers füllen möchtest, reiße die Verpackung am besten an der vorgesehenen Stelle auf.

Richtige Lagerung von Papier

Aufgrund seiner Saugeigenschaft ist Papier ein sensibles Büromittel. Deswegen solltest du deinen Bestand stets vor Feuchtigkeit schützen. Falls du dein Papier in einem Lager- oder Kellerraum aufbewahren solltest, lege die Papierpakete bitte nicht auf den Betonfußboden und stelle diese nicht direkt an die Mauerwand, weil dabei das Papier die meiste Feuchtigkeit zieht. Im schlimmsten Fall ruinierst du deine Pakete damit, weil sich das Papier innen wellt. Dies führt dann dazu, dass der Drucker das Papier nicht mehr richtig einziehen kann und es zum Papierstau kommt.

Idealerweise lagerst du das Papier im gleichen Raum, in dem auch der Drucker steht. Bei Lagerung in einem separaten Raum mit größeren Temperatur- oder Feuchtigkeitsunterschieden solltest du das Papier möglichst lange vor der Verarbeitung in die Nähe des Druckers bringen, damit sich das Papier an die Temperatur des Büros anpassen kann. Ich weiß, hört sich im ersten Moment witzig an… ABER der Lohn der Fürsorge zeigt sich beim Drucken und Kopieren. Außerdem wird die Lebenszeit vom Drucker verlängert, denn Störungen, wie z.B. Papierstaus, wirken sich negativ auf die Haltbarkeit der Transportrollen im Inneren aus.

Mein Tipp: Je mehr Papier die bevorratest, desto früher solltest du anfangen, das Papier umzulagern.

Ein einfaches Beispiel:

Du lagerst einen Menge von sagen wir 3000 Blättern mit einem Papiergewicht von 80 g/m² in einem Raum mit 16 Grad Celsius. Die Raumtemperatur in deinem Büro liegt bei 23 Grad, d.h. du hast einen Temperaturunterschied von 7 Grad. Um diese Differenz zu überbrücken, benötigt diese Menge rund 8 Stunden Ruhe. Bei doppelter Menge sogar 10 Stunden. Deswegen als Faustregel: Geht das Papier zu Ende und es liegt noch im Lager, hole es am besten schon am Vorabend raus. Damit stellst du sicher, dass am nächsten Tag das Papier ohne Weiteres verarbeitet werden kann, da es über Nacht genügend Zeit hat, sich auf den Temperaturanstieg vorzubereiten. 



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Über Matthäus

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, ist Matthäus im Bereich PBS gelandet. Auch wenn er zu den Quereinsteigern gehört, versucht er regelmäßig sich neues im Bereich anzueignen.

Als Praktikant begonnen hat sich Matthäus zu einem echten „paper friend“ entwickelt.

Was ist der „Blaue Engel“?

Bestimmt hast du schon mal vom "Blauen Engel" gehört. Doch was steckt eigentlich hinter dem Label? Diese Frage wollen wir in diesem Beitrag beantworten.

Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über die Belastung von Wasser, Boden, Luft und Gesundheit. Wir wollen der Welt etwas Gutes tun. Wir haben schließlich nur diesen einen Planeten, also müssen wir diesen auch schützen.

Der "Blaue Engel" ist ein Symbol, das die Einhaltung von Umweltschutzrichtlinien zusichert. Dabei wird größter Wert daraufgelegt, dass die zertifizierten Produkte oder Dienstleister hohen Ansprüche an Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften genügen. Und wenn ein Hersteller einmal den "Blauen Engel" bekommen hat, heißt das noch lange nicht, dass er diesen für immer tragen darf. Der Hersteller wird dazu angehalten, dauerhaft die Prozesse zu verbessern und schonender für die Welt zu produzieren.

Für jede Produktgruppe werden Kriterien erarbeitet, die mit dem "Blauen Engel" gekennzeichneten Produkte und Dienstleistungen erfüllen müssen. Um dabei die technische Entwicklung widerzuspiegeln, überprüft das Umweltbundesamt alle drei bis vier Jahre diese Kriterien und passt sie an.

Quelle: Der Blaue Engel (www.blauer-engel.de)

Es gibt aktuell über 12.000 umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen die von rund 1.500 Unternehmen mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet sind.

Wenn du Produkte oder Dienstleistungen mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" nutzt, kannst du dir auf jeden Fall sicher sein, dass du etwas Gutes für die Umwelt und die Zukunft tust. Das Label ist anspruchsvoll, unabhängig und hat sich seit mehr als 40 Jahren als Siegel für umweltfreundliche Produkte bewährt.

Wer ist für den blauen Engel verantwortlich?

Die folgenden vier Institutionen sind für den "Blauen Engel" verantwortlich:

1. Jury Umweltzeichen:

Sie ist das unabhängige Beschlussgremium des "Blauen Engel", u.a. mit Vertretern aus Umwelt- und Verbraucherverbänden, Gewerkschaften und Handel.

2. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit:

Sie ist Zeicheninhaber und informiert regelmäßig über die Entscheidungen der Jury Umweltzeichen.

3. Umweltbundesamt:

Das Fachgebiet „Ökodesign, Umweltkennzeichnung, Umweltfreundliche Beschaffung“ fungiert als Geschäftsstelle der Jury Umweltzeichen und entwickelt die fachliche Kriterien der Vergabekriterien des Blauen Engel.

4. RAL gGmbH:

Sie ist die Zeichenvergabestelle und organisiert im Prozess der Kriterienentwicklung die unabhängigen Expertenanhörungen, d.h. die Einbindung der interessierten Kreise.

Kriterien des Blauen Engels

Es werden Produkte zertifiziert, auf die eines oder mehrere der folgenden Kriterien zutreffen:

  • Ressourcensparen bei der Herstellung
  • Herstellung aus nachhaltig produzierten Rohstoffen
  • Produkte, die weniger Ressourcen bei Nutzung und Entsorgung verbrauchen, beispielsweise weil sie
    • besonders energieeffizient sind
    • schädliche Substanzen für Umwelt oder Gesundheit vermeiden oder auf ein Mindestmaß beschränken
    • besonders langlebig und reparaturfähig sind
    • sich gut recyceln lassen
    • geringe Emissionen in Boden, Wasser, Luft oder wenig Lärm verursachen
    • und dabei trotzdem ihre Funktion (Gebrauchstauglichkeit) in hoher Qualität erfüllen

Kategorien des Blauen Engels

Die Produkte sind Kategorien zugeordnet, in denen man Artikel mit Zertifizierung finden kann. Die Kategorien heißen Alltag & Wohnen, Papier & Druck, Elektrogeräte, Bauen & Heizen, Gewerbe & Kommune.

Auch in Bereich "Schreibwaren und Bürobedarf" gibt es zahlreiche Artikel, die mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet sind. So gibt es beispielsweise Kalender von Zettler (aus 100% Altpapier und besonders schadstoffarm), Prospekthüllen von Leitz (aus post-consumer Recycling-Kunststoffen und PVC-frei), Ablagekörbe von Metzger & Mendle (aus post-consumer Recycling-Kunststoffen, PVC-frei), aber auch Stifte. So hat beispielsweise der Ecoline Textmarker von Edding das Siegel erhalten (ressourcenschonend und umweltfreundlich hergestellt, lange Nutzungsdauer, schadstoffarm).

Schneider Link-it

Zertifiziert und noch dazu besonders pfiffig ist die Link-it Reihe von Schneider, welche aus post-consumer Recycling-Kunststoffen hergestellt und PVC frei sind.

Die Schneider Stifte haben aber auch noch einen weiteren Vorteil: Sie sind kleiner und haben die Möglichkeit, zwei verschiedene Stifte miteinander zu kombinieren. Es gibt Kugelschreiber, Filzstifte, Textmarker und Fineliner.

Aus halben Stiften wird zusammen gesteckt ein normal großer Stift. So kann ein Kugelschreiber mit einem Textmarker kombiniert werden.

Das spart Platz und "nebenbei" auch Kunststoff, was wiederum gut für die Umwelt ist.

Fazit

Jeder kann etwas zum Schutz unseres Planeten beitragen. Jeder noch so kleine Schritt ist ein großer Erfolg! Denn wenn sich jeder auch nur einen kleinen Schritt bewegt, kommen wir dem Ziel, den Planeten zu schützen, immerhin ein Stückchen näher!

Ein umfangreiches Sortiment an Produkten mit dem "Blauen Engel" findest du bei deinem paper friends Partner vor Ort im Laden.

 




Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".

 

Welche Arten von Taschenrechner gibt es?

Es gibt kaum ein Schulfach, das Schüler so sehr spaltet wie Mathematik: Die einen lieben es, die anderen….. naja du weißt schon.

Aber in einer Sache sind wir uns definitiv einig: Ein Taschenrechner macht jede Aufgabe einfacher und die Lösungen fühlen sich richtig an.

Doch nicht nur in der Schule wird der Taschenrechner verwendet. Auch im Studium, in jedem handwerklichen und wirtschaftlichen Beruf sind Taschenrechner zu gebrauchen, damit Fehler vermieden werden.

Aber welche Arten von Taschenrechner gibt es eigentlich? Und was sind die Unterschiede?

Zunächst kann ich dir sagen, dass es im Großen und Ganzen zwei unterschiedliche Rechnerarten gibt.

Zum einen gibt es den „Basis-" oder "klassischen Taschenrechner“. Dieser kann einfache Rechenweisen, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division berechnen. Auch kannst du mit den meisten Rechnern Prozentrechnungen durchführen.

 

Taschenrechner

 

Zum anderen den „wissenschaftlichen Taschenrechner“. Die Art von Rechner wird insbesondere in der Wissenschaft verwendet, also überwiegend an Schulen oder Universitäten. Neben den  Grundrechenarten sind grafische Darstellungen und auch finanzielle Funktionen möglich.

Gerade, wenn du deinen Rechner in erster Linie für wissenschaftliches Arbeiten benötigst, solltest du definitiv auf ein Gerät mit möglichst vielen Stellen auf dem Display setzen, um die genausten Ergebnisse übersichtlich präsentiert zu bekommen. Es gilt nämlich:

„Je präziser die Ergebnisse sein sollen, umso mehr Zeichen pro Zeile sollte der Rechner haben"

Wir empfehlen den „FX-991DEX". Er ist ein wissenschaftlicher Taschenrechner der Marke „Casio", der alle Anforderungen der Lehreinrichtungen erfüllt und selbst für die meisten Studiengänge zu gebrauchen ist.

wissenschaftlicher Taschenrechner

Weiterhin hast du die Möglichkeit Winkelfunktionen und Logarithmen zu berechnen oder Tabellen auszugeben. Dieser Rechner verfügt über fast 700 Funktionen, d.h. dieser ist für alle möglichen Anwendungsfälle perfekt zu gebrauchen.

Highlights des Casio FX-91DEX
Der Rechner FX-991DE X mit 696 Funktionen ist das leistungsstärkste Modell der technisch-wissenschaftlichen Taschenrechner und überzeugt durch sein hochauflösendes LC-Display. Die neu verfügbare QR-Code-Funktion ermöglicht es, Ergebnisse des technisch-wissenschaftlichen Rechners mit dem Smartphone oder Tablet zu visualisieren. Die Speicherkapazität wurde vervierfacht, so dass umfangreiche statistische Berechnungen durchgeführt werden können.

Ab welcher Klasse wird in der Schule ein Taschenrechner verwendet?

Aktuell gibt es keine einheitliche Klassenstufe oder ein bestimmtes Alter, ab dem in der Schule ein Taschenrechner verwendet werden darf. Jedes Bundesland hat mit den eigenen Lehrplänen auch eigene Vorgaben, ab wann die Schüler über einen Rechner verfügen dürfen.

In den meisten Fällen wird eine Mitteilung verschickt, ab wann Taschenrechner als Hilfsmittel genutzt werden darf und welche gekauft werden sollen. An vielen Schulen wird auch eine Sammelbestellung angeboten, damit alle Schüler den selben Rechner zur Verfügung haben. Vorteil: Alle Kinder und Jugendlichen sind auf dem gleichen Stand und falls der Lehrer eine Rechnung erklärt, ist das Ganze für jeden einfacher nachzuvollziehen.

Achte also immer darauf, wenn du einen Rechner für die Schule kaufst, ob dieser auch zugelassen ist. Denn nichts ist ärgerlicher, als vor einer Klassenarbeit oder gar dem Abitur noch einen neuen Rechner kaufen zu müssen. Denn Hand aufs Herz so einen wissenschaftlichen Taschenrechner zu verstehen und mit ihm blind umgehen zu können, ist oft ein hartes Stück Arbeit.

Falls du dein Kind mit einem Taschenrechner ausstatten möchtest, dann gibt es vom Marktführer „Casio" eine Website, in der du die Schulform, das Bundesland und das Rechner-Modell eintragen kannst und der dir sagt ob der Taschenrechner erlaubt ist oder nicht. Den Link findest du hier: https://www.casio-schulrechner.de/de/produkte/zulassungsrichtlinien/

Wenn du mehr über den Taschenrechner erfahren möchtest und zusätzlich einen Vergleich zum Tischrechner brauchst, empfehle ich dir folgenden Beitrag:

Was ist der Unterschied zwischen einem Tisch- und Taschenrechner?


Über Matthäus

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Was ist der Unterschied zwischen einem Tisch- und Taschenrechner?

Für viele ist er ein unverzichtbarer Alltagsgegenstand: der Taschenrechner. Er kommt im privaten Umfeld oder im Unternehmen sehr häufig zum Einsatz.

Nun stellt sich vielleicht auch für dich die Frage: Was ist überhaupt der Unterschied zwischen einem Tisch- und einem Taschenrechner? Und welcher ist der Richtige für mein Einsatzgebiet?

Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl des passenden Rechners ist die Energiequelle.

Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Betriebsarten:

  1. Solarbetrieb: Häufig zu finden bei Einsteigermodellen. Man erkennt sie ganz einfach an den Solarzellen ober- oder unterhalb der Anzeige.
  2. Solar-/ Stützbatteriebetrieb: Taschen- oder Tischrechner mit dieser Eigenschaft beinhalten sowohl Solarzellen als auch Batterien. Diese Kombination minimiert das Ausfallrisiko und ist deshalb eine sehr verbreitete Betriebsart.
  3. Batteriebetrieb: In der Regel sind die Taschenrechner batteriebetrieben, wenn sie über die Möglichkeit komplexer Berechnungen und Darstellungen verfügen.

In der Regel führen die verschiedenen Marken (Casio, Genie, Rebell, Sharp etc.) mehrere Modelle mit unterschiedlichen Betriebsarten und vielfältigen Funktionen.

Tischrechner

Der „Tischrechner“ ist sehr ähnlich zum „klassischen Taschenrechner“. Er kann leichte Aufgaben ausführen, wie beispielsweise Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division, ist gut geeignet für Büros und kaufmännische Berufe und beherrscht zusätzliche Funktionen wie Steuerberechnungen oder Währungsumrechnen. Eine Sonderrolle nimmt der „druckende Tischrechner“ ein. Dieser ist oft batterie- und netzbetrieben. Falls du einen festen Einsatzort im Büro oder Zuhause besitzt, bietet sich dieser Rechner an, da die Energiezufuhr dauerhaft gewährleistet ist und das Gerät wenig bis gar nicht bewegt wird. In der Regel haben diese Geräte sehr große Tasten und sind daher einfach und sicher zu bedienen.

Ein weiterer Vorteil der druckenden Rechner ist, dass der Rechenweg auch nachträglich noch nachzuvollziehen ist. Häufig wird dies beispielsweise bei der Kontrolle von Rechnungen genutzt. Der "Bon" kann zum Nachweis ganz einfach an die Rechnung geheftet werden.

Tischrechner

 

Klassischer Taschenrechner

Der „klassische Taschenrechner“ kann das gleiche wie ein normaler Tischrechner, doch die Größe und Handlichkeit (bis Handflächengröße) unterscheiden die beiden Taschenrechnermodelle. Sie haben ein einzeiliges Display und zeigen 8 bis 14 Stellen an. Die Steigerung hierzu ist ein wissenschaftlicher Taschenrechner. Der Rechner wird in erster Linie an Schulen und Universitäten verwendet. Neben den Grundrechenarten ist er gut geeignet für komplexe Rechenwege und wissenschaftliche Funktionen. Diese Modelle haben teilweise mehrzeilige Displays oder sogar graphische Darstellung.

Taschenrechner

Für welches Modell du dich auch immer entscheidest, alle haben ihre eigenen Vorteile und sind äußerst beliebt. Das Berechnen verschiedenster Aufgaben ist damit viel schneller und fehlerfrei möglich. Während gewöhnliche Modelle ein einfaches Zahlenfeld mit nur wenige Zusatzfunktionen haben, ist der Funktionsumfang bei fortgeschrittenen Rechnern umfangreicher.

Tisch- und Taschenrechner

Warum mit dem Taschenrechner und nicht mit dem Handy rechnen?

Klar: Das Handy hat den Vorteil, dass du es immer dabei hast. Beim "ernsthaften" Rechnen hat es aber auch verschiedene Nachteile. In erster Linie ermöglicht das Touchdisplay keine sichere und erst recht keine "blinde" Eingabe. Im Gegensatz zur Tastatur des Rechners hat das Display keinen definierten Druckpunkt, d.h. du musst immer kontrollieren, ob die Zahlen richtig eingegeben sind. Im schulischen Umfeld oder auch an Hochschulen ist der Einsatz des Smartphones in der Regel untersagt, weil dadurch die Möglichkeit zum "Spicken" besteht.

Fazit

Überlege dir vor dem Kauf, für welche Berechnungen du den Taschenrechner nutzen möchtest. Für private Zwecke reicht meistens die „klassische Variante“ aus. Sobald du es für die Schule, das Studium oder den Beruf benötigst, solltest du auf einen Tischrechner (Beruf) oder den wissenschaftlichen Taschenrechner (Schule, Studium) zurückgreifen.



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Über Matthäus

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, ist Matthäus im Bereich Papier, Bürobedarf, Schreibwaren gelandet. Auch wenn er zu den Quereinsteigern gehört, versucht er regelmäßig sich Neues aus diesem Segment anzueignen.

Als Praktikant begonnen hat sich Matthäus zu einem echten „paper friend“ entwickelt.