Geldgeschenke schön verpacken

Wer kennt das nicht? Du bist auf einen Geburtstag eingeladen und weißt nicht, was du dem Geburtstagskind schenken sollst. Der Beschenkte hat eigentlich schon alles und ihm ist kein Wunsch zu entlocken. Ihm jetzt einfach nur einen Geldschein in die Hand drücken, ist auch nicht schön. Deshalb habe ich ein paar Ideen zum kreativen Geldverschenken für dich gesammelt. Mit diesen liebevoll gestalteten Verpackungen bereitest du ganz sicher eine Freue.

Bild des Beschenkten auf den Geldschein kleben

Auf der alten D-Mark gab es Köpfe auf den Geldscheinen anstatt Gebäuden, wie jetzt beim Euro. Warum also nicht ein Bild des Geburtstagskindes auf den Schein kleben? Aber Achtung: Denke daran Klebstoff zu verwenden, welcher sich wieder von dem Schein lösen lässt. Ich nutze hierfür z.B. Tesafilmstreifen, den ich in Rollen lege. Du kannst aber auch wiederablösbare Kleberoller benutzen.

Eine Schnecke aus Geldscheinen und Tonpapier

Aus einem Stück Tonpapier schneidest du den Körper einer Schnecke aus. Danach faltest du einen Geldschein so schmal, dass er gut auf den Körper der Schnecke passt, und rollst den Geldschein auf. Hier kannst du auch mehrere Scheine zusammenrollen, dass der Schneckenkörper größer wird. Diesen fixierst du dann mit einem Stück Klebeband am Tonpapier. Wenn du magst, kannst du als Augen Wackelaugen nehmen, um der Schnecke noch mehr Leben einzuhauchen.

Eine Schachtel mit doppeltem Boden

Der Beschenkte soll nicht gleich wissen, dass er Geld zum Geburtstag bekommt? Dann ist diese Idee genau das Richtige. Zunächst musst du eine Schachtel basteln (ANLEITUNG Origami). Für den Boden der Schachtel brauchst du ein Papier in der Farbe der Schachtel. Das Papier wird auf die Bodengröße der Schachtel zurechtgeschnitten. Lege das Geld in die Schachtel und lege dann den doppelten Boden darüber. Auf den Boden kannst du auch einen schönen Spruch schreiben. Die Schachtel an sich kannst du jetzt noch mit Kleinigkeiten befüllen. Achtung: Eventuell musst du darauf hinweisen, dass noch was in der Schachtel versteckt ist. Wenn du den Boden und die Schachte in der selben Farbe gestaltet hast, kann es nämlich sonst passieren, dass der Beschenkte das Geld überhaupt nicht findet und es am Ende noch wegwirft. Das wäre doch ein Jammer.

Geldgeschenk in Form einer Karte

Du kennst sicher auch die Standard-Grußkarte von Verwandten, mit einem netten Spruch im Innenteil und das Geld liegt lose in der Karte. Selbst wenn man es schon erwartet, können die Geldscheine leicht rausfallen und am Ende verloren gehen. Für ein wirklich individuelles Geschenk gebe ich dir den folgenden Tipp: Nimm eine Blankokarte und falte aus dem Geldschein ein schönes Motiv. Nutze den Geldschein dann als Cover und schon hast du deine individuelle Karte, welche du verschenken kannst.

Geld nach Verwendungszweck verschenken

Du bist auf eine Hochzeit eingeladen und du weißt, dass das Brautpaar mehrere Wünsche hat, für das es sich Geld wünscht. Du möchtest den Brautleuten dabei helfen, einen dieser Wünsche zu finanzieren? Dann kannst du das Geld so verpacken, dass das Brautpaar erkennt, für welchen Zweck das Geschenk gedacht ist. Soll zum Beispiel für die Flitterwochen sein, dann kannst du einen Briefumschlag mit einer Palme dekorieren. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Hierfür kannst du Washitape, Sticker, Stempel u.v.m. nach deiner Vorstellung nutzen.

In einem Schuhkarton eine ganze Themenwelt nachstellen

Dafür brauchst du einen Schuhkarton und Papiere. Nutze den unteren Teil des Kartons. Mit Papieren kannst du die Wände und den Boden dekorieren. In den Karton kannst du jetzt zum Beispiel ein Zimmer bauen die Möbel kannst du entweder aus einem Puppenhaus nehmen oder auch selbst bauen. Geldscheine können z.B. bei einem Bett in Form einer Decke eingebaut werden.

Weitere Ideen zum Geldverpacken:


 

 


Über Sandra

Sandra hält gerne alles auf Bildern fest. Ihren Alltag, ihr Umfeld und ihr Essen (das als Italienerin vorzugsweise meist auch italienisch ist). Alles, was ihr wichtig ist, findet einen festen Platz in ihrer Foto-Mediathek.

Sie experimentiert gerne mit Filtern, der Ausrichtung und dem Arrangement der Motive und ist erst dann zufrieden, wenn die Fotos für sie perfekt scheinen. Außerdem ist sie sehr spontan, viel unterwegs und liebt „la dolce vita“, also das süße Leben.

Wohin geht mein Geld?

Einzelausgaben im Haushaltsbuch

Die meisten von uns kennen das: Am Ende des Monats wartet man sehnsüchtig auf das nächste Gehalt, weil das Konto geplündert ist. Ratlos stellen sich viele immer wieder dieselbe Frage: „Wofür habe ich mein Geld eigentlich ausgegeben?!“

Oft kommen zu den normalen Lebenshaltungskosten ungeplante Kosten wie z. B. Reparaturen, ungewollte Neuanschaffungen, weil die Waschmaschine plötzlich den Geist aufgegeben hat oder man hat sich schlicht und einfach bei den Ausgaben verkalkuliert.

Damit du vor solchen bösen Überraschungen besser gewappnet bist, ist es am besten, du führst über diese Dinge Buch. Zum einen erhältst du damit eine Übersicht, welche regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben du hast und zum anderen kannst du die einzelnen Kostenblöcke, wie z. B. Lebensmittel oder Tanken besser einschätzen und somit im nächsten Monat das Budget besser einteilen.

Kostenarten im Haushaltsbuch

Zunächst solltest du die fixen Ausgaben, die jeden Monat gleich sind, wie z. B. Miete, Telefon, Versicherungen etc. von den fixen Einnahmen, wie z. B. deinem Gehalt abziehen. Für das verbleibende Budget solltest du dir eine Liste aufstellen, in der die geschätzten Kosten für Lebensmittel, Kraftstoff etc. aufgeführt sind. Nachdem du das gemacht hast, rechnest du den Betrag aus, der noch zur freien Verfügung bleibt.

Um zu sehen, ob du mit deiner Prognose richtig lagst, notierst du dir alle Ausgaben, die im Monat anfallen. Dafür kannst du die Kassenzettel oder Rechnungen aufbewahren. Am Monatsende erstellst du eine neue Liste und zwar mit den tatsächlichen Ausgaben, die du dann mit der ersten Liste vergleichen kannst. Dadurch erfährst du, wo dein Geld geblieben ist und ob deine Selbsteinschätzung wirklich so gut ist, wie du dachtest.

Doch mit einer einmaligen Erfassung deiner Einnahmen und Ausgaben ist es meist nicht getan, da ja die Kosten in der Regel schwanken. Daher ist eine regelmäßige Erfassung sinnvoll. Damit du nicht jedes Mal aufs Neue eine Liste erstellen musst, möchten wir dir hier eine praktische Lösung vorstellen:

Das Haushaltsbuch

Mit einem Haushaltsbuch kannst du alle Einnahmen und Ausgaben Tag für Tag festhalten und auswerten. Beispielsweise der RNK Verlag bietet ein Haushaltsbuch in der Größe B5 an, in dem du auch verschiedene Kategorien, wie z. B. Wohnen, Ernährung, Fahrtkosten, Kosmetik etc. eintragen kannst. Außerdem ist auch eine Spalte vorhanden, in der du dir sogar die Zahlungsart, also z. B. Bar oder EC-Karte vermerken kannst. Damit kannst du dir also nicht nur eine Übersicht darüber machen, für was du das Geld ausgegeben hast, sondern auch wie du es ausgegeben hast. Zu guter Letzt rechnest du alles zusammen und erhältst die Summe, die du an dem entsprechenden Tag oder Monat ausgegeben hast.

Übersicht Haushaltbuch

Zunächst wird in diesem Buch erklärt, wie du einen Haushaltsplan erstellen kannst. Darin erfasst du alle einmaligen und wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben, die dir beim Anlegen des Haushaltsplanes bekannt sind, z. B. Gehalt und Miete. Der zweite Schritt liegt darin, jede Einnahme- und Ausgabeart mit einem „Termin“ zu versehen, d. h. beim Gehalt z. B. „28. des Monats“ und bei der Miete „1. des Monats“.

Neben den monatlich wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben kannst du natürlich auch Einnahmen eintragen, die meist nur einmal im Jahr vorkommen wie z. B. Urlaubsgeld, indem du bei „Termin“ einfach nur den Zeitpunkt angibst, an dem du das Geld erhältst, z. B. „1. Juni“. Dies funktioniert natürlich auch bei den Ausgaben, wie z. B. Kfz-Versicherungen, da diese entweder viertel-, halb- oder ganzjährig fällig sind.

 

Sobald du alle „festen“ Einnahmen und Ausgaben erfasst hast, rechnest du dir die Summe aus und notierst dir diese in der letzten Zeile.

Nach und nach, wenn du den ersten „tatsächlichen“ Monat erfasst hast und du deine tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben erfasst hast, vergleichst du beide Summen. Im Idealfall hast du alles genau kalkuliert und liegst im Plusbereich oder hast mindestens eine Null als Ergebnis. Liegt dein Ergebnis jedoch im Minusbereich solltest du in jedem Falls alle deine täglichen Einnahmen und Ausgaben erfassen um dir einen Überblick darüber verschaffen zu können, ob diese Ausgaben wirklich notwendig waren und um herausfinden zu können, ob es wirklich an dein Kaufverhalten liegt oder ob es doch einfach nur ein schlechter Monat mit ungeplanten, notwendigen Ausgaben war.

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Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".