Was benutzt man, wenn große Flächen geklebt werden müssen?

Gerade bei großflächigen zu klebenden Flächen kommt oft die Frage auf, welcher Kleber am besten geeignet ist. Mit Klebestift und Co. dauert es aufgrund der geringen Auftragsbreite relativ lange bis die Flächen beschichtet sind. Und wer nicht schnell genug arbeitet, riskiert, dass der Kleber bereits angetrocknet ist, bevor man die gesamte Fläche mit dem Klebstoff bedeckt hat.

Doch was sollte ich benutzen, um einen schnellen und gleichmäßigen Kleberauftrag erhalte?

Hierfür gibt es Sprühkleber. Dieser Kleber ist in Dosen und wird durch einen Sprühkopf verteilt. Auch bei Sprühklebern gibt es Unterschiede: Zum einen natürlich verschiedene Hersteller, zum anderen aber auch festklebend (permanent) und wiederablösbar (non-permanent).Permanenter Sprühkleber geöffnet

Was kann mit dem Klebstoff geklebt werden?

Sprühkleber ist gedacht für Papier, Pappe, Filz, Gewebe, Folien, Holz, Leder, Styropor und viele Kunststoffe.

Was ist zu beachten beim Kleben mit Sprühkleber?

Die zu klebende Fläche muss sauer und darf nicht feucht sein. Du solltest darauf achten, dass du im Freien oder im gut gelüfteten Raum arbeitest, da die Dämpfe stark riechen und zu Benommenheit führen können.

Wie funktioniert das Kleben?

Zuerst wird die Dose kräftig geschüttelt. Zum Kleben wird die Dose ca. 30 cm vom zu klebenden Gegenstand entfernt angewendet. Der Auftrag des Klebers erfolgt durch sprühen. Nach dem Zusammenfügen der zu klebenden Teile folgt eine kurze Abtrocknungszeit. Diese kann, je nach Sprühkleber, wenige Sekunden bis zu ein paar Minuten dauern. Die genauen Angaben hierzu stehen immer auf der Dose. Die non-permanenten Kleber sind zudem noch ein wenig länger repositionierbar.Non-permanenter Sprühkleber

Gibt es etwas nach der Benutzung zu beachten?

Wenn du fertig bist mit dem Kleben solltest du die Düse am Sprühkopf reinigen, damit diese nicht verstopft und unbrauchbar wird.

Wenn mal nichts zum Abwischen verfügbar ist, hilft ein kleiner Trick, um die Düse kleberfrei zu bekommen: Die Flasche auf den Kopf drehen und so lange sprühen, bis nichts mehr raus kommt. So ist der Kleber beim nächsten Mal wieder einsatzbereit.




Über Paul

Schon als Kind hat Paul gerne "Büro" gespielt. An der Begeisterung für alles rund um den Bürobedarf hat sich bis heute nichts geändert. Ob Nützliches für den Schreibtisch, ein neues Gadget oder ein schönes Schreibgerät - alles was neu oder hilfreich ist, probiert Paul gerne aus.

Was hat es mit dem Lösungsmittel im Klebstoff auf sich?

Es gibt Klebstoffe mit Lösungsmittel und ohne. Wo ist hier eigentlich der Unterschied? Und wann sollte man Kleber mit Lösungsmittel nicht verwenden?

Klebstoffe mit Lösungmittel

In diesen Klebern sind organische Lösungsmittel enthalten. Der Lösungsmittelanteil liegt oft bei etwa 50 % der Gesamtmenge. Der Kleber härtet aus, wenn er an der Luft ist. Beim Verdunsten der Lösungsmittel werden Stoffe freigesetzt, welche die Schleimhäute belasten und ein Brennen in den Augen oder ein Kratzen im Hals auslösen können. Es kann aber auch zu Kopfschmerzen bis hin zu Benommenheit kommen, je nachdem wie hoch der Anteil der Dämpfe in der Luft ist. Deshalb sollte man beim Basteln mit Kindern auf diese Kleber verzichten.

Doch wofür gibt es diese Kleber dann überhaupt? Kleber mit Lösungsmitteln sind schneller trocknend, da die Stoffe schnell verdunsten. Somit ist die Klebung auch schneller belastbar.

Kleberflasche ohne Lösungsmittel

Klebstoffe ohne Lösungmittel

Kleber ohne Lösungsmittel sind auf Wasserbasis hergestellt. Allerdings enthalten sie zusätzliche Konservierungsstoffe, um den Kleber haltbar zu machen. Dies kann allerdings wieder ein Nachteil für Allergiker sein. Hier dauert der Trocknungsprozess länger, da das Wasser deutlich langsamer verdunstet. Somit trocknet die Tube auch nicht so schnell ein, wenn sie länger offen bleibt.

Nach dem Trocknen ist das Klebeergebnis meist gleich.

Was ist beim Kleben "mit Lösungsmittel" zu beachten?

Beim Kleben mit Klebern, in denen Lösungsmittel enthalten sind, sollte man auf folgende Punkte achten.

  • Nicht direkt mit der Nase an der Tube riechen
  • Den Raum, in dem geklebt wird, ausreichend auslüften
  • Den Kleber nach Gebrauch sofort wieder verschließen
  • Den Kontakt zu Augen und dem Körper meiden.

Woran erkenne ich, ob ein Kleber mit Lösungsmitteln ist oder ohne?

Meist sind nur jene Kleber ohne Lösungsmittel entsprechend gekennzeichnet. Kleber mit Lösungsmitteln erkennst du an Gefahrstoffsymbolen.Symbol ohne Lösungsmittel



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Life hack: Schranktür dämpfen

Sicher kennst du das auch: Du hast keine Hand mehr frei und der Schrank muss geschlossen werden. Also trittst du leicht mit dem Fuß dagegen. Doch leider schlägt die Tür dann meist recht laut zu.

Wusstest du, dass du deine Tür mit einer ganz einfachen Maßnahme selber dämpfen kannst? Und das Material dazu hast du sicher schon zu Hause auf deinem Schreibtisch!


Du benötigst dafür einen Radiergummi, ein Messer und Kleber.

Scheibe von Radierer abschneiden

Schneide ein Stück von dem Radiergummi ab.

Radiergummestück festkleben

Klebe die Radiergummi-"Scheibe" an die Tür und zwar dort, wo sich Tür und Schrank treffen. Verwende dazu am besten einen permanenten Kleberoller.

Radiergummischeibe festkleben

Durch die dämpfende Wirkung des Radierers schließt die Schranktür nun viel leiser.

ACHTUNG: Das Radiergummistück darf natürlich nicht zu dick sein, sonst schließt der Schrank nicht mehr sauber.

Das benötigte Material findest du bei deinem paper friends Partner oder im paper friends shop:


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