Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen: Der geheimnisvolle Mann

Die Vorweihnachtszeit sollte nicht nur von Stress und Hektik geprägt sein. Nimm dir Zeit und lies mit deinem Kind diese weihnachtliche Geschichte:

Draußen in der Stadt ist es kalt und dunkel, doch der Schnee glitzert wunderschön und die vielen bunten Lichter und die warmen Getränke auf dem Weihnachtsmarkt wecken in vielen Menschen ein Gefühl der Freude. Hier und da verströmen der Lebkuchen und die Bratäpfel ihren Duft und die singenden Kinder-Chöre machen die Adventsstimmung perfekt. Doch schaut man genau in die Gesichter der umstehenden Eltern und Kinder, entdeckt man eines, das nicht vor Freude strahlt -  das der kleinen Hannah.

Hannah ist kein Fan der Weihnachtszeit. Sie mag weder Weihnachtsmärkte, die Lieder und die Dekoration, noch die Geschenke, die sie an Weihnachten bekommt. Aber so ist Hannah – schwer zu begeistern. Auch wenn Hannah vom Weihnachtsmann mit Geschenken überhäuft wird – es ist nie das dabei, wonach sie sich schon immer sehnt: ein Huhn.

Hannah ist nicht wie andere Kinder, die gerne mit Hundewelpen oder Kätzchen schmusen. Hannah hat einen Traum: Sie möchte, wie ihr großes Vorbild Opa, einen Bauernhof haben und sich den ganzen Tag um ihre Schweine, Hühner und Kühe kümmern. In der Stadt ist das leider nicht möglich und genau deshalb bekommt Hannah auch nie ihr ersehntes Huhn.

Als Hannah eines Nachmittags von der Schule nach Hause läuft, entscheidet sie sich, eine Abkürzung durch den Park zu nehmen. Eigentlich darf Hannah nicht alleine durch den Park, wenn es draußen schon dunkel ist. Doch da sie schlecht gelaunt ist, tut sie es einfach. Im Park begegnet sie einem alten, graubärtigen Mann, der offenbar hingefallen ist und sie um Hilfe bittet. Erst zögert sie. Doch dann denkt sie daran, wie kalt es auf dem Boden sein muss und entscheidet sich, ihm doch aufzuhelfen.

Der Mann strahlt und sagt zu ihr: „Vielen Dank! Ich wüsste nicht, wie lange ich noch hier liegen würde, wenn du nicht gewesen wärst! Wie heißt du mein Kind?“

„Hannah“

„Kleine Hannah, als Dankeschön möchte ich dir etwas schenken!“

Der alte, graubärtige Mann läuft ein paar Schritte in den Park hinein und kommt mit einer Kiste zurück. Als er diese öffnet, ertönt das Gepiepse vieler kleiner, flauschiger Hühnerküken.

Hannah darf sich eines aussuchen, wickelt es in ihren Schal und läuft schnell nach Hause, um ihren Eltern ihren neuen kleinen Freund zu zeigen.

Sie sind zwar nicht begeistert. Trotzdem darf Hannah das Küken behalten, weil das kleine Lebewesen ja sonst ganz hilflos wäre.

Nachdem Hannah einen schönen Schlafplatz für das Küken hergerichtet hat und ihre Jacke aufräumen möchte, entdeckt sie in ihrer Jackentasche einen kleinen Umschlag, auf dem ihr Name steht.

Darin: „Kleine Hannah, pass gut auf die kleine Henrietta auf, füttere sie regelmäßig und schenk ihr ganz viel Liebe. Nur so kann sie zu einem schönen Huhn heranwachsen und dir Freude bescheren. Dein Nikolaus“

Als Hannah das gelesen hatte, rannte sie runter zu ihrer Mama und fragte sie, welcher Tag heute sei – der 6. Dezember, Nikolaustag.

Von diesem Tag an kümmerte sich Hannah um ihre Henrietta, schenkte ihr Liebe und Geborgenheit und Henrietta wuchs zu einem wunderschönen Huhn heran. Hannah fand die Freude an Weihnachten wieder und wer weiß, vielleicht geht ihr Traum von einem eigenen Bauernhof ja doch noch in Erfüllung.

Über Sandra

Sandra hält gerne alles auf Bildern fest. Ihren Alltag, ihr Umfeld und ihr Essen (das als Italienerin vorzugsweise meist auch italienisch ist). Alles, was ihr wichtig ist, findet einen festen Platz in ihrer Foto-Mediathek.

Sie experimentiert gerne mit Filtern, der Ausrichtung und dem Arrangement der Motive und ist erst dann zufrieden, wenn die Fotos für sie perfekt scheinen. Außerdem ist sie sehr spontan, viel unterwegs und liebt „la dolce vita“, also das süße Leben.

Wie bastle ich einen Adventskalender aus einem Ordner?

Du möchtest gerne einen Adventskalender selber basteln, weißt aber nicht wie? Der Aufwand soll dabei möglichst gering sein? Und was am Ende dann rein soll, weißt du auch nicht so genau? Dann habe ich heute die ultimative Idee für dich: Einen Adventskalender mit 24 selbst gemachten kleinen Gutscheinen.

Adventskalender Ringbuch

Was du dafür benötigst:

  • 1 Ringbuch oder Ordner
  • 24 kleine Briefumschläge
  • festes Papier A4
  • 1 Locher
  • Kleber
  • Zahlen von 1-24
  • Sachen zum Verzieren

 

Die Briefumschläge werden im Ordner angebracht. Dafür nutzt du einen Kleber deiner Wahl, ich selbst habe hierfür einen Kleberoller benutzt. Zunächst befestigst du welche an der Ordnerinnenseite. Da hier nicht alle 24 Umschläge Platz finden werden, nutzen wir noch ein paar Blätter stärkeres A4 Papier. Dieses lochen wir und heften sie im Ordner ab. Auf diese Blätter werden dann die Umschläge geklebt. Wenn alle 24 Umschläge befestigt sind, können wir auch schon fast mit dem Dekorieren beginnen. Doch vorab befüllst du die Umschläge noch mit kleinen Gutscheinkarten. Das müssen nicht unbedingt Gutscheine sein, die Geld kosten. Du kannst ja auch z.B. einen Gutschein für "1x als erster ins Bad dürfen", "1x nicht aufstehen müssen, wenn das Baby weint" oder was immer dem oder der Beschenkten Freude macht.

Wenn du damit fertig bist, kannst du die Umschläge schon mit Zahlenstickern zukleben. Nun kannst du noch nach Lust und Laune den Adventskalender dekorieren.

Fertig gebastelter Ordner




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Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".

Bastelanleitung: Nikolausstiefel aus Papier

In der Vorweihnachtszeit gibt es nicht nur den Adventskalender, der bei den Kleinen die Augen leuchten lässt. Auch am 6.12., dem Nikolaustag, gibt es oft noch ein kleines Geschenk. Einer alten Tradition folgend stellen die Kinder am Tag vor Nikolaus einen geputzten Stiefel vor die Tür. Am nächsten Morgen, wenn sie erwachen, finden sie im Schuh ein kleines Geschenk.

Da der Nikolaus bekanntlich nur braven Kindern eine Gabe hinterlässt, schadet es sicher nicht, ihn mit etwas selbst Gebasteltem positiv zu stimmen.

Eine Idee, was du mit deinem Kind gestalten kannst, möchte ich dir heute vorstellen.

Nikolausstiefel basteln

Nikolausstiefel selbstbasteln aus Papier

Nikolausstiefel selbstbasteln aus PapierAus einem roten und einem weißen Karton kannst du ganz leicht einen Nikolausstiefel basteln. Außerdem benötigst du dafür Kleber, Schere und den Umriss eines Stiefels. Du überträgst diese Form auf das rote Papier und schneidest sie aus.

Aus dem weißen Papier machst du den Rand des Stiefels. Somit sieht es aus, als hätte der Stiefel einen Filzrand. Dafür zeichnest du den oberen Teil des Stiefels etwas breiter als den Rest auf den weißen Karton. Es ist nicht schlimm, wenn dies nicht ganz gleichmäßig ist. Nun schneidest du die Form aus und klebst sie dann auf den roten Stiefel.

Nikolausstiefel selbstbasteln aus PapierWenn du magst, kannst du jetzt auf den weißen Teil noch Watte aufkleben, um dem ganzen noch etwas mehr Struktur zu geben.

Den Stiefel kannst du mit deinem Kind noch nach Herzenslust verzieren, z. B. mit Sternen, Stickern, einem Teddy oder sonstigen weihnachtlichen Motiven.

Nikolausstiefel selbstbasteln aus Papier

 

Um dir das Basteln etwas leichter zu machen, kannst du dir unsere Bastelschablone als Download-Vorlage im PDF-Format herunterladen. Klicke einfach hier...

 

Alles, was du zum Basteln benötigst, findest du bei deinem paper friends Partner oder im paper friends shop.

 

 

Adventskalender – ein Spaß, nicht nur für Kinder

Adventskalender Nicht nur Kinder bekommen leuchtende Augen, wenn Sie an ihrem Adventskalender ein Türchen öffnen dürfen. Auch immer mehr Erwachsene beschenken sich gegenseitig mit Kalendern und freuen sich jeden Tag über eine neue kreative Überraschung, die die Vorweihnachtszeit verkürzt.

Die Bandbreite der unterschiedlichen Varianten ist riesig: Vom ganz individuellen, selbstgebastelten Adventskalender, über liebevoll selbst befüllte Adventstüten oder Boxen, bis hin zum Weihnachtskalender, der bereits fertig zum Verschenken ist – die Auswahl ist heute riesig.

Doch woher kommt eigentlich das mit dem Adventskalender?

Im Ursprung diente der Adventskalender nur als Zeitmesser bis zur Ankunft des Herren. Zunächst wurde einfach jeden Tag im Advent ein Kreidestrich an die Tür gemalt oder ein Bildchen an die Wand gehängt. In katholischen Gegenden war es auch üblich, bis zum Heiligen Abend täglich einen Strohhalm in eine Krippe zu legen. Teilweise wurde auch in unseren Breiten die skandinavische Tradition gepflegt, eine Adventskerze jeden Tag weiter bis zur nächsten Markierung abzubrennen.

Erst im 20. Jahrhundert begann die „Kommerzialisierung“. Die Evangelische Buchhandlung Friedrich Tümpler in Hamburg veröffentlichte einen gedruckten Adventskalender in Form einer Weihnachtsuhr für Kinder. Fortan entwickelten sich die unterschiedlichsten Varianten. So wurde beispielsweise 1903 vom Münchner Verleger Gerhard Lang ein Bastelset mit Bildern zum Ausschneiden auf den Markt gebracht. Auf eben diesen Herrn Lang gehen auch die ersten Schokoladen-Adventskalender zurück.

Mittlerweile ist die Variantenvielfalt an Weihnachtskalendern schier unüberschaubar.

Adventskalender selbst gestalten

Wer von Grund auf den Kalender selbst gestalten und befüllen möchte, kann als Basis Kartonagen oder Tütchen verwenden. Diese können dann nach Belieben bemalt, verziert und beklebt werden.

Adventskalender-Sets zum selbst befüllen

Adventskalender zum befüllenDu willst dich ganz auf den Inhalt der „Türchen“ konzentrieren? Dann sind die vielfältigen Adventskalender-Sets genau das Richtige.

Sie enthalten alles, was du brauchst: Schachteln, Tüten oder Schubladen, um die kleinen oder großen Überraschungen unter zu bringen.

Kalender „fertig zum Verschenken“

Wenn’s mal schnell gehen muss, sind die vorkonfektionierten Weihnachtskalender ideal. Diese sind mittlerweile als Tee-Adventskalender, Kaffee-Adventskalender, mit Wellness-Produkten, erotischen Kleinigkeiten, für Rentner oder Männer, kurz für alle denkbaren Interessen oder Hobbys erhältlich. So können sich Schenkender und Beschenkter auf die Überraschung freuen, was sich wohl hinter dem Türchen verbirgt.

Womit kann ich den Adventskalender befüllen?

Neben dem Klassiker der Süßigkeiten gibt es kaum Grenzen für den Inhalt der selbst befüllten Kalender. Die einzigen Richtlinien sind hier: Es darf nicht zu groß sein und sollte nicht zu teuer sein. Ansonsten kann man individuell auf den Beschenkten eingehen, ob Stifte, Stempel, ein Quartett für die kleinen. Für die Großen darf es auch mal zum Nikolaus eine Flasche Sekt oder Bier sein (z.B. von La Vida) mit Weihnachtsmotiven darauf. Übrigens: Auch im Drogeriemarkt gibt es oft schöne kleine Packungen, z.B. von Badezusätzen.

Viele Ideen und Varianten von Adventskalendern findest du bei deinem paper friends Partner oder im Shop:


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