Einen Zeitplaner selbst gestalten (Teil 3)

In den ersten beiden Teilen der Serie habe ich dich mit grundlegenden Techniken des Journaling vertraut gemacht. In diesem Beitrag möchte ich dir weitere Prinzipien vorstellen.

Dutch door

Mit dem Dutch door Prinzip kannst du eine Wochenansicht und eine Tagesansicht kombinieren. Dazu zeichnest du den Wochenkalender für Montag bis Mittwoch in halber Höhe auf eine linke Seite. Dann überspringst du zwei bis drei Blätter und zeichnest den Wochenkalender für Donnerstag bis Sonntag auf die rechte Seite.

Die übersprungenen Blätter schneidest du auf Höhe des unteren Randes deiner Wochenansicht ein und trennst die die obere Hälte ab.

Somit hast du auf der unteren Hälfte jeweils eine halbe Seite für die To-Dos eines jeden Wochentages.

Dutch door im Kalender

Tracker

In Trackern kannst bei verschiedensten Tätigkeiten nachverfolgen, ob du Sie erledigt hast oder wie lange du gebraucht hast. Du kannst Tracker beispielsweise anlegen für: Schlaf, Hobbies, Putzen, Waschen, Medikamente.

Tracker

Listen

PlaylistAuch Listen kannst du in deinem Journal anlegen. Hier gibt es auch unendlich viele Ideen für Listen z.B. Einkaufslisten, Sparlisten, Essensideen oder Bücherliste. Auf diesen Listen kannst du dann Dinge festhalten, die du noch machen möchtest oder bereits getan hast.

Bücherliste

Memoryseite

Dies sind Seiten auf denen du Erinnerungen festhalten kannst. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Ob einkleben, malen, schreiben - mit Fotos oder ohne. Diese Seiten sind dazu da, dich an einen schönen Tago der ein Ereignis zu erinnern. Auch Urlaubserinnerungen kannst du auf diese Art und Weise einfach in deinen Kalender mit integrieren.

 



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Über Carina

Ohne ihren ersten Kaffee morgens ist sie noch nicht ansprechbar. Sie ist ein totaler DIY-Fan und sucht am liebsten über Pinterest nach neuen Ideen zum Basteln. Egal ob basteln, dekorieren oder verzieren - alles muss selbst ausprobiert werden und erst wenn sie davon überzeugt ist, zeigt sie es auch anderen. Am liebsten setzt sie sich mit ihren Freundinnen zusammen und probiert neue Bastelanleitungen gemeinsam aus, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Carina ist also ein echter "paper friend".

Geburtstagskalender leicht gestalten

Du vergisst auch gerne mal einen Geburtstag? Oder warst dir sicher, dass die Tante am 5. hat, obwohl sie erst am 10. Geburtstag hat? Dann ist es Zeit für dich, einen Geburtstagskalender zu führen. Jedes Jahr wieder alle Geburtstage in den normalen Wandkalender einzutragen, ist mühsam und oft geht dann doch der eine oder andere Geburtstag unter. Ein Geburtstagskalender ist ein Dauerkalender. Man trägt also nur einmal alle Geburtstage ein. Geburtstageskalender gibt es natürlich schon fertig zu kaufen.

Mehr Spaß macht es aber doch einen Geburtstagskalender selbst gestalten. Heute möchte ich dir zwei Varianten zeigen, aber es gibt auch noch 1000 weitere Möglichkeiten wie du dir deinen persönlichen Geburtstagsmerker gestalten kannst.

Bei der ersten Variante benötigst du einen Kreisschneider, Karton, verschiedene Stifte, eine Lochzange oder Locher und eine Musterbeutelklammer.

runder Geburtstagskalender

Zunächst schneidest du mit dem Kreisschneider 6 gleich große Kreise aus. Anschließend machst du ein Loch in alle Kreis. Auf die 6 Karten schreibst du auf der Vorderseite Januar bis Juni. Anschließend drehst du die Karten um und schreibst auf die Rückseite Juli bis Dezember. Achte darauf, dass es chronologisch bleibt, auf die Rückseite des Januars kommt der Juli und dann immer so weiter. Wenn du alle Monate drauf geschrieben hast, kannst du die Geburtstage auf der Karte notieren. Zum Schluss verbindest du die Karten miteinander, indem du eine Musterbeutelklammer durch das Loch schiebst und diese verschließt. Jetzt kannst du deinen Geburtstagsfächer ganz leicht auf und zu schieben.

Für die zweite Variante benötigst du ein weißes DIN A4 Blatt, Stifte nach Wahl und ein Lineal.

Selbst gestalteter Geburtstagskalender

Zunächst misst du das Blatt aus und überlegst dir dann, wie breit deine Spalten sein sollen. In meinem Fall sind die Spalten 3,8 cm breit á 6 Spalten auf einer Seite. Nun zeichnest du alle Spalten auf deinem Blatt ein, und machst je 32 Zeilen. In die oberste Spalte schreibst du die Monate von Januar bis Juli, in die Zeilen schreibst du die Tageszahlen je Monat. Auf der Rückseite machst du das gleiche von Juli bis Dezember. Tipp: Du kannst dir dieses Raster auch am PC (z.B. mit Excel) erstellen und ausdrucken. Nun kannst du den Rand des Blattes nach Lust und Laune gestalten.

 

Wenn dir das alles doch zu aufwendig ist, habe ich hier einen kostenlosen Download des oben gezeigten Geburtstagskalenders für dich. Diesen kannst du auch noch ausmalen.

 

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Über Sandra

 

Sandra hält gerne alles auf Bildern fest. Ihren Alltag, ihr Umfeld und ihr Essen (das als Italienerin vorzugsweise meist auch italienisch ist). Alles, was ihr wichtig ist, findet einen festen Platz in ihrer Foto-Mediathek.

Sie experimentiert gerne mit Filtern, der Ausrichtung und dem Arrangement der Motive und ist erst dann zufrieden, wenn die Fotos für sie perfekt scheinen. Außerdem ist sie sehr spontan, viel unterwegs und liebt „la dolce vita“, also das süße Leben.